IDG Business Media

Crowdsourcing Projekt IDG Business Media

Erstellung von suchmaschinenoptimierten Glossartexten zu Finanzthemen
Online Director Stefan Huegel über clickworker

Die IDG Business Media GmbH ist eine deutsche Tochter des weltweit führenden IT-Verlags IDG und gibt unter anderem die Titel COMPUTERWOCHE, CIO und TECCHANNEL heraus.

Peter Moufarrège: Wie sind Sie auf clickworker aufmerksam geworden?
Stefan Huegel: „In erster Linie durch die Bemühungen des Geschäftsführers Wolfgang Kitza, der das Konzept in unserem Hause überzeugend vorgestellt und unser Interesse geweckt hat, mit der großen Schar von Clickworkern zusammenzuarbeiten.“

Moufarrège: Welche Aufgabe ließen Sie erledigen?
Huegel: „Mehrere. Wir haben für das nagelneue Webangebot CFOworld.de eine große Menge an Glossartexten anfertigen lassen, die wesentliche Themen der Finanzbranche beleuchten. Dabei ging es um Content mit hoher Suchmaschinenrelevanz. Dann haben wir sogenannte Produktkapseln für unsere Plattform TECCHANNEL.de generieren lassen. Dafür haben die Clickworker Referenzen, Tests und Berichte zu Produkten oder Produktkategorien aus dem frei verfügbaren Web zusammengetragen. Die große Herausforderung dieses Auftrags war, dass uns die Informationen in einem hoch standardisierten Format vorgelegt werden mussten, damit wir sie automatisch in unser Content Management System einspielen konnten.“

Moufarrège: Wie bewerten Sie Qualität, Geschwindigkeit und Preis?
Huegel: „Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, sonst hätten wir uns sicher nicht für clickworker entschieden. Die Liefertreue ist absolut gegeben: Man bekommt, was man bestellt hat. Die Geschwindigkeit ist maßgeblich davon abhängig, wie präzise unser Input ist – je genauer wir beschreiben, was wir brauchen, desto effizienter können die Clickworker liefern. Alles in allem haben wir ein positives Bild gewonnen.“

Moufarrège: Was unterscheidet clickworker von anderen Optionen?
Huegel: „Wir schätzen vor allem die Kenntnisse des deutschen Markts und seiner Bedürfnisse. Mittlerweile gibt es ja deutlich mehr Unternehmen, die diese Art von Crowdsourcing in Deutschland anbieten. Aber viele haben eine Herangehensweise, die auf Erfahrungen aus den USA basiert. Wir sind der Meinung, dass der deutsche Binnenmarkt spezifische Eigenschaften hat, die nicht mit den Bedingungen in den USA vergleichbar sind.“

Moufarrège: Welche Art von Aufträgen könnte Ihr Unternehmen künftig für die Clickworker haben?
Huegel: „Arbeiten von Clickworkern sind für uns eine Alternative zu Inhalten, die wir durch unsere eigenen Redaktionen erstellen lassen. Wir sehen das aber nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung, und zwar immer dann, wenn wir schnell, flexibel und kosteneffizient viele Inhalte generieren lassen wollen. In dem Zusammenhang gibt es eine ganze Reihe von Projekten, über die wir uns Gedanken machen.“

Moufarrège: Welchen Verbesserungsvorschlag hätten Sie?
Huegel: „Ich würde mir etwas kürzere Response-Zeiten beim Eintakten neuer Aufträge wünschen. Es kann bei der Strukturierung einen Flaschenhals geben. Wobei das, wie schon erwähnt, auch von unserem Input abhängt – je genauer der ist, desto schneller geht es voran. Und wenn der Auftrag erst mal im System steht, läuft alles wie am Schnürchen. “

Moufarrège: Abschließend: Wenn Sie einem Bekannten in einem Satz über clickworker berichten müssten, wie würde er lauten?
Huegel: „Die Clickworker sind eine riesige Schar sehr flexibler Recherchekräfte im Netz, die es mir erlauben, in sehr kurzer Zeit qualitativ ansprechende und kostengünstige Inhalte zu generieren.“