Man kann auch zu erfolgreich sein…

26.05.2010
Henne-Ei-Problem

Im Januar wurde hier bei clickworker.com die Entscheidung getroffen, die Plattform und die Dienstleistungen auch in Nordamerika, sprich USA, Canada und Mexiko anzubieten.

Im Februar wurde deshalb die Firma clickworker.com, Inc. gegründet, im März das System lokalisiert und mit neuem Design versehen. Ende April war es dann soweit, clickworker.com ging online.

In den ersten vier Wochen ist es uns gelungen, über 11.000 neue Clickworker in Nordamerika zu finden, sehr viel mehr als selbst die optimistischsten Planungen vorgesehen hatten. Damit sind jetzt ein Drittel aller Clickworker weltweit aus Nordamerika. Und das nach nur vier Wochen. Fakt ist, wir sind auf diesem Gebiet zu erfolgreich.

Das präsentiert uns jetzt ein klassisches Henne-Ei-Problem. Falls wir keine oder zu wenig Clickworker haben, gibt uns niemand die notwendige Arbeit. Haben wir aber zu viele Clickworker, so wie im Moment, werden diese sehr schnell frustriert, weil einfach nicht genügend Arbeit zur Verfügung steht.

Wir hatten das gleiche Problem bei unserem Start in Europa vor ziemlich genau einem Jahr. Zunächst nicht genügend Clickworker, danach zu viele. Mittlerweile hat sich das Ganze ein wenig eingependelt. Für die Clickworker, welche die notwendigen Tests und Trainings erfolgreich absolviert haben, steht meistens Arbeit zur Verfügung.

In Nordamerika wird dies leider noch einige Wochen dauern. Wir haben einige Verträge mit potentiellen Großkunden abgeschlossen, speziell auch für Texterstellungs- und Recherche-Projekte in englischer Sprache. Zur Zeit bereiten wir diese Projekte vor und hoffen, im Laufe des Juni damit online gehen zu können.

Auch in anderen Sprachen wird es im Juni Aufgaben in größerer Menge geben, speziell in Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Polnisch und Türkisch.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld. In Kürze wird es mehr als genug Arbeit für alle geben.

(Bild von Flickr-Nutzer The Wanderer’s Eye)

Dieser Artikel wurde am 26.May 2010 von Wolfgang Kitza geschrieben.

von: Wolfgang Kitza