Eindrücke von der ersten CrowdConf

06.10.2010
CrowdConf 2010

Schon bei der Ankunft im St. Regis Hotel in San Francisco, war die Begeisterung der Teilnehmer an der CrowdConfder ersten internationalen Crowdsourcing-Konferenz  – deutlich zu spüren. Alle waren aufgeregt und der Geräuschpegel der Gespräche war für die sehr frühe Uhrzeit ungewöhnlich hoch.

Es waren ca. 500 Teilnehmer im Saal, viele Crowdsourcler, interessierte Kunden und auch etliche Journalisten. Einer der ersten Sprecher war David Alan Grier, der Autor von „When Computers Were Human“. Sein Vortrag handelte von der Anwendung von Crowdsourcing vor über 80 Jahren. Ein historischer Rückblick über eine Gruppe von Menschen, die in einem Büro gemeinsam eine Aufgabe gelöst haben. Interessant war, dass die Herausforderungen damals die selben waren, wie bei unserer täglichen Arbeit heute.

Kurz danach hat Wolfgang, unser CEO, über Crowdsourcing in Europa berichtet. Viele Konferenzteilnehmer waren beeindruckt über die Anzahl der Länder, in denen unsere Clickworker arbeiten. Im Laufe des Tages wurden sehr verschiedene Anwendungen von Crowdsourcing vorgestellt, z.B Samasource, eine Organisation, die Arbeit an Menschen in Afrika vermittelt oder Ushahidi., die ein Notruf-System für Krisengebiete auf Ihrer Plattform entwickelt haben.

Einer der besten Redner war Harvard Professor Jonathan Zittrain, Autor von „The Future of the Internet“. Er arbeitet mit seinen Studenten immer wieder an Crowdsourcing-Themen und wurde per Videoübertragung zugeschaltet. Sein Beitrag zu der Konferenz war nicht nur unterhaltsam, er hat darüber hinaus auch sehr interessante Denkansätze zum Thema geliefert.

Keiner der Teilnehmer zweifelt daran, dass Crowdsourcing langfristig eine neue Form der Arbeit sein wird. Die Websites sind vielfältig, von Design-Firmen über Hilfsorganisationen und natürlich die Micro-Task-Plattformen wie clickworker.com. Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass wir zusammen eine neue Community bilden und uns natürlich im nächsten Jahr wieder treffen.