Fashion-Victims unter sich: Die Crowd bestimmt die Mode-Szene

26.07.2012

Was „in“ ist und was nicht, wird schon lange nicht mehr nur auf den Catwalks dieser Welt entschieden, sondern häufig auch über das Internet an alle Fashion-Victims weitergetragen.

Das grundlegende Prinzip ist einfach: Jeder, der sich mit Mode und Accessoires auseinandersetzt, kann heutzutage einen privaten Blog führen, in welchem er potenziellen Lesern seine täglichen Outfits, Shopping-Errungenschaften oder Stilsünden näherbringen kann. Wer lieber Teil einer großen Gemeinschaft ist und so auf ein noch breiteres Publikum oder sogar den großen Durchbruch hofft, postet seine Fotos mitunter auch auf globalen Fashionwebsites, wie etwa lookbook.nu. Auf dieser Plattform regieren Hobbymodels aus der ganzen Welt, die durch das Hochladen von außergewöhnlichen Streetoutfits modisch den Ton angeben. Was in dieser Community zum „Hype“ wird, entscheidet ausschließlich die Crowd. Fashion-Victims

Auch der Modeindustrie ist die Kraft der Masse nicht entgangen. So setzen einige Marken bei der Auswahl ihrer Produkte schon seit längerer Zeit auf den Geschmack des Publikums. „Was mir gefällt, das kaufe ich auch“ könnte beispielsweise das Motto der crowdsourcingbasierten Community Krush.com lauten. Die Website soll Produzenten und Konsumenten gleichsam ansprechen und sieht sich selbst als interaktiver Vorreiter in der Gestaltung der Modelandschaft. Registrierte User haben die Möglichkeit, einen exklusiven Blick auf das zukünftige Sortiment weltweit bekannter Modelabels zu werfen und über ein Voting direkt zu entscheiden, ob die neuen Produkte zum Erfolg werden können oder eventuell doch nur zum Ladenhüter taugen. Fashion-Victims

Dieser Artikel wurde am 26.July 2012 von mandy geschrieben.

von: Mandy Steffan

Mandy Steffan, Community Management