7 Kategorien der Textbewertung – Das neue Korrektorenwerkzeug

26.07.2013

Wir haben wieder einmal einige Updates an unserem System vorgenommen und in diesem Zuge ist ein neues Bewertungssystem für Texterstellungsaufträge online gegangen. Bisher wurden die Kategorien “Rechtschreibung/Grammatik“, „Stil/Ausdruck und „Thema getroffen/nicht getroffen“ auf einer dreistufigen Skala – schlecht, akzeptabel, gut – bewertet. Ab sofort bewerten die Korrektoren sieben verschiedene Kategorien auf einer vierstufigen Skala.

bewertungskriterien


Berechnung der Werte

Nicht alle Kategorien haben wie bisher die gleiche Gewichtung. So fällt die Bewertung des Stils nun weniger ins Gewicht als z.B. die der Rechtschreibung oder Grammatik, da die Frage, ob jemandem der Stil gefällt oder nicht subjektiv sein kann.

Das Bewertungssystem ist jetzt differenzierter und fairer, da die Abstufungen genauer geworden sind. Die endgültige Bewertung eines Jobs und die Festlegung des Wertes erfolgt nicht immer durch den ersten Korrektor. Lehnen beide Korrektoren den Text ab, entscheidet ein Mediator über das Endergebnis.

Die Errechnung der endgültigen Bewertung erfolgt mit Hilfe einer komplexen Formel. Vereinfacht gesagt läuft es so: bekommt man in allen Kategorien ein „sehr gut“, dann hat man 100 % erreicht. Bekommt man aber beispielsweise nur in manchen Kategorien ein „sehr gut“ und in den anderen ein „gut“, dann werden die Kategorien je nach Wertigkeit gegeneinander aufgerechnet.

Anders als bisher bedeutet eine komplette Bewertung mit „gut“ nicht mehr 100%, daher kann es sein, dass der eigene Wert sinkt, obwohl man eine „gute“ Bewertung bekommen hat.

Generell sollte man sich merken, dass die Bewertung eines Jobs erst erfolgt, wenn der Text komplett abgeschlossen ist. Also erst, wenn alle Korrektoren ihre Bewertung abgegeben haben, eine Überarbeitung abgeschlossen ist, ggf. ein interner Mediator eingeschaltet wurde und der Kunde den Job geprüft hat, wird der Wert für die Bewertung des Textes festgelegt.

Überarbeitung und Ablehnung eines Jobs

Wird ein Job zur Überarbeitung zurückgegeben, dann werden alle Kritikpunkte als Kommentar direkt im Job, aufgeschlüsselt nach den Bewertungskriterien, angezeigt und der Autor kann den Text noch einmal überarbeiten. Berechnet wird immer nur das Endergebnis und nicht das Zwischenergebnis. Was zählt ist das Endergebnis. Sollte ein Auftrag dennoch abgelehnt werden, sind die Gründe dafür meist in der Arbeitshistorie einzusehen.