Außer Betrieb – von Ursula Wyputta

22.11.2013

Ich bin ein Haushaltsroboter. Ich wurde konstruiert, um meiner Familie die täglichen Arbeiten abzunehmen und das Leben zu erleichtern. Ich koche, wasche, bügle und kümmere mich um drei Kinder. future-175620_1920Jahrelang habe ich bestens funktioniert. Doch die Pflichten wurden immer komplexer. Nun werde ich auch als Chauffeur eingesetzt. Ich fahre die Tochter des Hausherrn zum Balletunterricht, zur Englisch-Nachhilfe und zur Gitarrenstunde in die Musikschule. Ihre Brüder, Zwillinge übrigens, müssen zur musikalischen Frühförderung ebenfalls dorthin gebracht werden. Die Jungs wollen mit Freunden spielen, die meist am anderen Ende der Stadt wohnen. Das Mädchen möchte je nach Jahreszeit ins Freibad oder auf die Eisbahn. Zwar hat die Dreizehnjährige ein Fahrrad, und die Radwege in unserer Stadt sind gut ausgebaut. Doch entweder ist es ihr zu heiß, es regnet, oder sie ist zu spät dran. So kutschiere ich die Kinder durch die Gegend und eile dann schnell zu meinen Haushaltspflichten.Mehr lesen

one ghost in particular – von Russell Miller

22.11.2013

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The Despair of an unemployed Miner – von Kim McLean

20.11.2013

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TOURNEDOS ROSSINI – von Eva Hutter

20.11.2013
Anna starrte auf die geschlossene Türe. Sie war wieder mal am Arbeitsamt. Kalte Atmosphäre, Menschen, die – teils lethargisch, teils hektisch – die notwendigen Formulare ausfüllten. Hektisch Jene, die erst seit Kurzem hier her kamen. Lethargisch, die Anderen. Die, die sich schon eine vermeintlich dicke Elefantenhaut zugelegt hatten, um die vielen Abweisungen nicht mehr zu spüren. man-209417_640Sie gehörte zur zweiten Gruppe. Sie hatte hier alles durch nach einem Jahr. Sinnlose Schulungen inklusive. In denen sie gelehrt wurde, nichts persönlich zu nehmen. Und sich richtig zu bewerben. Sie lachte kurz und zynisch in sich hinein. Wie oft hatte sie sich erfolgreich beworben. Und den Job gekriegt. Jahrelang. Sogar Mitarbeiterin des Jahres war sie gewesen. Des öfteren. In einigen namhaften Werbeagenturen. Sie war 47. Personalabbau. Die Zeiten waren schlecht, Großkunden sprangen ab. An ihrem letzten Arbeitsplatz war sie zehn Jahre lang gewesen. Sie war eine der Ersten, von denen man sich verabschiedete. Zu teuer. Eine junge, hübsche Praktikantin hatte angeboten, umsonst zu arbeiten. “Immer wenn sich im Leben eine Türe schließt, öffnet sich eine andere.” Sie dachte an die vielen Selbsthilfebücher, die sie sich zugelegt und einverleibt hatte.
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Bio-fuel Bike – von ASHWEEN PARIKH

20.11.2013

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