Aus zwei mach drei – Autoren und Korrektoren bekommen neue Teamkameraden, die Supervisoren

07.01.2014

Wer Autor sagt,background-163792_640muss auch Korrektor sagen. Die beiden bilden nämlich ein unzertrennliches Gespann. Der Autor schreibt die Texte und der Korrektor redigiert diese. Er sichert die Qualität der Arbeit, überprüft, ob die Arbeitsanweisungen korrekt umgesetzt wurden, die Texte Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthalten, die Formulierungen angemessen sind und der Schreibstil dem Thema entspricht.

Er entscheidet, ob ein Text alle Anforderungen erfüllt oder eine Überarbeitung nötig ist. Aus seinen Bewertungen setzen sich ebenfalls die Scores der Autoren zusammen. Folglich ist die Arbeit des Korrektors mit viel Verantwortung verbunden und unverzichtbar.

Aus diesem Grund wird den Korrektoren in vielen Projekten bereits jetzt eine höhere Bezahlung von 0,4 Cent pro Wort berechnet. Dieser Anstieg des Honorars wird zukünftig auf alle Projekte ausgeweitet.

Korrektor werden ist nicht schwer, Korrektor sein dagegen sehr?

Um sich als Korrektor für deutsche Texte zu qualifizieren*, muss man registrierter Clickworker sein, einen Autorenwert von mindestens 90% aufweisen und bereits fünf Texte erfolgreich erstellt haben. Dann erhält man die Möglichkeit, den Korrektoren-Test zu absolvieren, der mit mindestens 65% als bestanden gilt.

Ein guter Korrektor zeichnet sich dadurch aus, dass er seine Arbeit sorgfältig verrichtet. Seine Anforderungen dürfen nicht unrealistisch hoch sein, sodass es dem Autor unmöglich ist, die Erwartungen zu erfüllen. Er darf aber auch nicht zu gutmütig sein und die Texte zu lasch bewerten oder sogar Fehler stehen lassen. Gute Korrektoren finden die goldene Mitte und korrigieren vor allem nicht willkürlich.

Supervisoren – Die Korrektoren der Korrektoren

Damit die Korrektoren mit der ganzen Verantwortung nicht mehr alleine dastehen, setzen wir in Zukunft verstärkt auf Supervisoren. Diese gehören zum internen Qualitätsmanagement und haben die Aufgabe, umfangreiche Qualitätssicherungen im Bereich des Korrektorats durchzuführen. Sie kontrollieren, ob die Korrektoren reelle Anforderungen an die Autoren stellen und deren Texte fair bewerten. Wenn das nicht der Fall ist oder der Korrektor Fehler übersieht, kann das dazu führen, dass sich sein Score verschlechtert. Im Gegenzug dazu wird jedoch gute Arbeit mit einer Verbesserung des Scores belohnt.

Für die Autoren gilt das Gleiche: Schlechte Texte führen zu einer Herabsetzung des Werts. Gute Texte führen zu einer Steigerung und werden nachträglich angenommen, sollten sie vorher unrechtmäßigerweise abgelehnt worden sein. Die Einführung der Supervisoren ist besonders für die Autoren von Vorteil, da diese nun nicht mehr ausschließlich von den Bewertungen der Korrektoren abhängig sind.

Positiv für alle ist die baldige Einführung des Supervisoren-E-Mail-Feedbacks, da dadurch die Möglichkeit gegeben ist, Rückmeldung zu erhalten und aus eventuellen Fehlern zu lernen. Somit kommen die Supervisoren allen zugute.

* Weitere Sprachen in Planung