Clickworker sieht Sterne. Teil 1 – die neuen Kategorien

21.08.2014

Wenn Ihr euch in den nächsten Tagen auf dem Clickworker-Workplace einloggt, wird euch in der Auftragsliste eine kleine Änderung ins Auge fallen. Dort, wo früher der Wert zu finden war, den man benötigt, um an einem Projekt mitarbeiten zu dürfen, erstrahlen jetzt eine Reihe orangefarbener Sterne. Diese Sterne sind die Vorboten des neuen Systems, auf das wir in den nächsten Wochen umstellen werden.

Sterne-Rating
Sterne-Rating

Zukünftig werden wir Aufträge, je nach Komplexität und gewünschter Qualität, in eine von 6 Kategorien einordnen. Symbolisiert wird dies durch eine steigende Anzahl von Sternen. Beginnend bei einem Stern, was einem sehr einfachen Text mit geringen Anforderungen entspricht, bis hin zur Premium-Kategorie mit 5 Sternen. Um im oberen Qualitätsbereich noch einmal genauer abstufen zu können, gibt es hier mit 4,5 Sternen eine Sonderkategorie.

In einem zweiten Schritt werden wir dann auch alle Clickworker in diese neuen Kategorien einstufen. Das bedeutet, dass ihr anhand eurer Qualifizierungsergebnisse oder eurer bisher bereits geleisteten Arbeit z.B. als „3-Sterne-Autor“ oder „4-Sterne-Korrektor“ eingestuft werdet. Diese Einstufung ist aber nicht in Stein gemeißelt: Sind eure Arbeitsergebnisse überdurchschnittlich, steigt ihr nach einer Weile in eine höhere Kategorie auf. Sind sie schlecht, kann es aber auch passieren, dass wir euch in eine niedrigere Kategorie herunterstufen.

Was passiert als Nächstes?

In der Übergangsphase ist die angezeigte Sterne-Kategorie erst einmal rein informativ. Ihr könnt also anhand der Anzahl der Sterne auf einen Blick einschätzen, wie anspruchsvoll ein Auftrag ist. Neulinge halten sich vielleicht eher zunächst an 2- bis 3-Sterne-Aufträge, während sich erfahrene Hasen auch an 4- oder sogar 5-Sterne-Projekte heranwagen können. Einschränkungen gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ihr könnt an allen Aufträgen mitarbeiten, die ihr in eurer Übersicht seht. Auch nachdem ihr selbst eure Einstufung erhalten habt, werdet ihr kurzfristig eventuell noch Zugriff auf Aufträge haben, die eigentlich über eurem eigenen Level liegen. Solange dies der Fall ist, dürft ihr auch gerne noch weiter daran mitarbeiten.

Sobald aber alle Vorbereitungen getroffen sind, wird es ernst. Dann werden wir die Auftrags-Kategorien mit den Clickworker-Leveln verknüpfen – und ihr seht dann nur noch diejenigen Aufträge, die eurem Level entsprechen oder darunter liegen. Ein 3-Sterne-Autor kann dann also nur noch an Aufträgen mit 2 oder mit 3 Sternen mitarbeiten, Aufträge, welche 4 oder 5 Sterne erfordern, werden ihm ab diesem Zeitpunkt nicht mehr angeboten.

Star Rating im Job
Star-Rating 2

Und was haben die Clickworker davon?

Hauptsächlich zwei Dinge. Momentan werden überdurchschnittlich gute Arbeit oder sehr schwierige Texte genau so honoriert wie einfachere Aufträge. Das wird sich mit Einführung der Sterne-Kategorien ändern. Je höher die Kategorie, desto höher auch das Honorar. Zukünftig macht es also einen Unterschied für euren Verdienst, ob ihr ein 3- oder ein 4-Sterne-Autor seid.

Verbesserung Nummer zwei betrifft eure „Werte“ (die es in der bisher gewohnten Form so nicht mehr geben wird). Durch die Umstellung vom Prozentsystem auf die Sterne-Level wird euer Status deutlich weniger anfällig für Schwankungen nach unten oder oben. Solange ihr die Anforderungen für Aufträge eurer Kategorie grundsätzlich erfüllt, sollte euer Level gleich bleiben und ihr weiter Zugriff auf die entsprechenden Aufträge haben. Auch wenn mal ein paar Aufträge am Stück nicht so gut bewertet werden.

Was genau die Aufträge in den verschiedenen Leveln unterscheidet, wo Ihr später euren eigenen Level sehen könnt und welche Änderungen wir am Bewertungssystem noch vornehmen werden – das zeigen wir euch in Kürze im zweiten Teil dieses Blogartikels. Bis dahin freuen wir uns natürlich auch über eure Kommentare und Meinungen.

Dieser Artikel wurde am 21.August 2014 von Daniel Marz geschrieben.

von: Daniel Marz

Daniel Marz betreut unsere Clickworker-Community im Social Web und kümmert sich um die Beantwortung der Support-Anfragen.