Tipps für ein gutes Autorenbriefing

28.12.2015

Autorenbriefing

Das A und O für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten ist ein gutes Briefing seitens des Auftraggebers. Das gilt natürlich erst recht bei Crowdsourcing-Projekten, an denen viele Personen arbeiten, die in der Regel keinen persönlichen Kontakt zum Auftraggeber haben und sich bei der korrekten Umsetzung ihrer Aufgaben hauptsächlich auf das Briefing verlassen müssen. Ein gutes Briefing stellt folglich sicher, dass alle Beteiligten genau wissen, was zu tun ist, was der Auftraggeber erwartet und wie die Ergebnisse aussehen sollten. Das Briefing ist also ein wesentlicher Qualitätsfaktor bei der Umsetzung von Crowdsourcing-Projekten. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen in diesem Newsletter gerne einige Tipps geben,Texte wie Sie Ihr Briefing an unsere Autoren für die nächste Beauftragung von Texten aufsetzen können, was Sie beachten und welche Informationen nicht fehlen sollten.
Die schwierigste Herausforderung hierbei ist, das Briefing möglichst mit allen relevanten Informationen für unsere Autoren zu versehen und es gleichzeitig knapp und auf den Punkt gebracht zu formulieren – denn lange Briefings wirken demotivierend.

7 Tipps für ein gutes Autorenbriefing:

1. Schreiben Sie eine kurze Einleitung
Ein Satz, der erklärt, wozu der Text dienen soll, was Thema und Textsorte sind, erleichtert dem Autor die Arbeit ungemein.
  • Beispiel: Schreiben Sie eine kurze Produktbeschreibung für ein Online-Möbelhaus.
2. Beschreiben Sie Inhalt und Layout
Erklären Sie möglichst genau, worum es in Ihrem Text gehen soll und wie der Text aufgebaut werden soll.
  • Was soll unbedingt erwähnt werden (z.B. Versandoptionen), was auf gar keinen Fall (z.B. Lieferzeiten und Preise)?
  • Wie viele Textteile/ Absätze soll der Text haben?
  • Wie lang sollen die Textteile jeweils sein? Wovon sollen sie handeln?
  • Soll der Text Überschriften haben? Wie lang sollen sie sein?
3. Definieren Sie Zielgruppe & Stil
Sagen Sie dem Autor präzise, an wen sich der Text richtet und was er bewirken soll. Wie soll der Leser angeredet werden (keine Anrede/ man, Du/du, Ihr, Sie) und in welchem Stil soll der Text geschrieben sein (sachlich-informativ oder verkaufsfördernd)? Soll der Text aus einer bestimmten Perspektive geschrieben sein (z.B. aus der Sicht Ihres Unternehmens)?
  • Beispiel: Zielgruppe sind junge Frauen, die gerne einkaufen. Der Leser soll mit “Ihr” angeredet werden und der Text soll Lust darauf machen, die Produkte zu kaufen. Neutrale Perspektive.
4. Seien Sie präzise bei Formatwünschen
Wenn Sie html-Formatierungen wünschen, sagen Sie dem Autor genau, was wie formatiert werden soll. Bedenken Sie, dass die meisten Autoren keine html-Profis sind und nicht unbedingt wissen, was ein Strong-Tag ist oder wie sie Überschriften in html formatieren. Bedenken Sie: Je komplexer die Formatierung ist, desto anfälliger ist sie für Fehler.
  • Beispiel: Keyword 1 soll 1x in Strong-Tags (<strong>Keyword 1</strong>) gesetzt sein.
5. Überladen Sie die Texte nicht mit Keywörtern
Je mehr Keywörter Sie angeben, desto schwieriger wird es für den Autor, einen interessanten und lesbaren Text zu schreiben. Vor allem viele eng verwandte Keywörter (Autovermietung, Auto mieten, Autoverleih) sind schwierig in einem Text unterzubringen. Überlegen Sie sich:
  • dürfen Keywörter flektiert werden (ist also beim Keywort Sportauto auch Sportautos erlaubt)?
  • sind Stoppwörter erlaubt (ist also bei dem Keyword Hotel Düsseldorf auch Hotel in Düsseldorf erlaubt)?
  • müssen die Keywörter an einer bestimmten Stelle stehen (z.B. Keyword 1 muss 1x in der Überschrift vorkommen).
  • Wenn Sie mehrere Keywörter angeben, achten Sie bitte darauf, dass die Keywörter sich nicht überschneiden. Wenn Sie beispielsweise Wein als Keyword 1 und Weingut als Keyword 2 angeben, ist Keyword 1 in Keyword 2 enthalten. Dies führt bei einer automatischen Prüfung zu Schwierigkeiten.
  • Bedenken Sie bitte, dass Texte nicht zu viele Keywörter enthalten sollten. Empfohlen werden 1-3% bei maximal 3-4 Keywörtern.

6. Verzichten Sie auf Selbstverständlichkeiten
Hinweise wie “schreiben Sie guten Stil”, “verzichten Sie auf Wiederholungen” oder “schreiben Sie nicht aus anderen Quellen ab” sind für die Autoren wenig hilfreich. Kein Autor verwendet bewusst Wiederholungen oder schlechten Stil und jeder Autor verpflichtet sich, selbst verfasste Texte abzugeben. Nutzen Sie den Platz lieber, indem Sie genau und verständlich beschreiben, was für ein Stil Ihnen vorschwebt.

7. Fügen Sie einen Beispieltext ein
Auch das beste Briefing kann nur grob erklären, was Sie sich vorstellen. Ein Beispieltext hilft den Autoren sehr, zu verstehen, wie der Text aussehen soll, welchen Stil er treffen soll und was darin stehen soll. Auch der Hinweis auf andere Webseiten, auf denen die Autoren sich informieren können, ist hilfreich.

Möchten Sie Texte bei uns bestellen und benötigen weitere Informationen rund um das Thema Briefing oder Beauftragung, dann rufen Sie uns einfach an
unter +49 201 9597180
oder schreiben Sie eine kurze E-Mail an: anfrage@clickworker.com.

Dieser Artikel wurde am 28.December 2015 von Ines geschrieben.

von: Ines Maione

Ines Maione ist im Marketing tätig und Ansprechpartnerin für PR.