Crowdsourcing – was ist das? (Teil 2/2)

18.01.2016

Crowdsourcing

Die Arten des Crowdsourcings

Der Crowdsourcing Report 2012 teilt Crowdsourcing in mehrere Formen ein. Dazu zählen:
  • Microworking
  • Creative-Content-Marktplätze
  • Open Innovation and Ideas
  • Collective Knowledge
  • Crowdfunding
  • Engagement und Charity

Beim Microworking werden Teil- bzw. Kleinstaufgaben zur Bearbeitung an User vergeben, die nicht von Computern erledigt werden können. Oftmals werden dabei komplexe Aufgaben in kleine Einzelaufträge zerlegt und am Ende des Projekts wieder zusammengesetzt. Die Vergütung der User ist bei diesen einfachen Tätigkeiten wie der Recherche einer Adresse oder Telefonnummer, dem Taggen von Inhalten oder der Verschlagwortung eines Produkts eher gering.

Anders sieht dies auf Creative-Content-Marktplätzen aus. Auf diversen Plattformen schreiben Unternehmen oder auch Privatpersonen kreative Aufträge aus, die deutlich komplexer und besser bezahlt sind, da Fachwissen verlangt wird. Es handelt sich dabei beispielsweise um das Erstellen von Websites, Bannern oder Logos.

Auch bei Open Innovation and Ideas liegt der Fokus auf dem Thema Kreativität. Unternehmen lagern ihren Innovationsprozess aus und versuchen zusammen mit der Crowd, neue Produktideen zu erschaffen, die Produkte herzustellen, zu optimieren und zu vermarkten. Ebenso kann in diesem Prozess versucht werden, Problemlösungen zu erarbeiten. Dank der Vielzahl der teilnehmenden Personen ist am Ende eine hohe Zufriedenheit des Kunden gewährleistet.

Die Sammlung sowie die Filterung und Organisation von Wissen stehen im Mittelpunkt, wenn von Collective Knowledge gesprochen wird. Bei der sogenannten Gruppen- oder Schwarmintelligenz stellen viele Nutzer der Masse ihre Kenntnisse zur Verfügung. Bestes Beispiel dafür ist das Prinzip von Wikipedia. Ebenso kann eine große Gruppe unterschiedlicher Menschen mit ihren Einschätzungen oder Entscheidungen genauso gute Ergebnisse wie ein Experte seines Gebiets liefern; sogenannte Prognose-Plattformen machen sich dieses Prinzip zunutze.

Wenn die Crowd Projekte oder neue Produktentwicklungen finanziert, dann spricht man vom Crowdfunding. Über spezielle Plattformen kann die Masse als Geldgeber fungieren, der ideelle Aspekt steht hier im Vordergrund. In den USA wird Crowdfunding aber auch als Vorfinanzierung eingesetzt. Ist das Projekt am Ende erfolgreich, so wird an den Unterstützer eine Provision ausgezahlt.

Der Name lässt es schon vermuten, auch bei Engagement und Charity geht es darum, dass die Masse etwas gibt. Das Hauptaugenmerk liegt hier allerdings auf gemeinnützigen Projekten. So werden Geldspenden zwar gerne angenommen, die Organisationen freuen sich aber ebenso über Sachspenden wie Kleidung oder Essen sowie freiwillige Helfer bei diversen Aktionen und Projekten.

Dieser Artikel wurde am 18.January 2016 von Clickblogger geschrieben.

von: Clickblogger

Dieser Artikel wurde von einem Clickworker verfasst.