Digitalisierung von Daten – Technische Revolution mit Auswirkungen

26.04.2016

Digitalisierung von Daten

Der digitale Wandel erfasst inzwischen fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Internet und Social Media bestimmen den beruflichen und privaten Alltag. Kommunizieren über Smartphone und SMS, Recherchieren über PC und Tablets, Kontakte pflegen via Facebook und Twitter – digitalisierte Daten prägen die Umgangsformen, haben Handel und Industrie revolutioniert.

Das Internet als gewaltiges Reservoir von Informationen ist wesentlich an die Digitalisierung von Daten gekoppelt, Computer erzeugen die virtuellen Realitäten des unendlichen Cyberspace über Daten. Der Informationsfluss insgesamt gestaltet sich durch das Digitalisieren schneller und effektiver. Online gespeicherte Daten machen es möglich, auf globaler Ebene Kenntnisse, Kompetenzen, Produkt-Märkte zu eröffnen. Cloud Computing stellt im Internet umfangreiche Ressourcen an Speicherplatz und Applikationen bereit. Texte, Bilder, Daten lassen sich mit speziellen Programmen verwalten. Online-Shops bieten ihre Produkt-Sortimente auf Webportalen an, Händler und Dienstleister werben im Internet für ihren Service oder ihre Verkaufsartikel.

Digitalisierung von Daten verändert die Kommunikation

Die Digitalisierung von Daten beruht darauf, analoge Größen über Sensoren in binären Signalen zu kodieren. Vorläufer davon bilden das Morsealphabet, die Telegrafie und der Baudot-Code. Der enorme Fortschritt digitaler Informationen liegt darin, dass man sie besonders rasch, universell und kostengünstig bearbeiten und verbreiten kann. Durch das maschinell gesteuerte Übertragen und Speichern von visuellen, akustischen, magnetischen Werten hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte die in Bildung, Wirtschaft, Politik übliche Kommunikation gewandelt. Über mobile Online-Geräte kann man zeit- und ortsunabhängig auf diverse Inhalte zugreifen, eLearning, eBooks, Online-Zeitungen, Internet-Foren und eCommerce verwenden digitale Daten.

Unternehmen können über Digitalisierung von Daten ihre wirtschaftliche Effizienz steigern. Sie nutzen verstärkt informationelle und kommunikative Technologien, um betriebliche Abläufe zu rationalisieren. Firmen erproben flexiblere Geschäftsmodelle, passen ihre Wirkprozesse an modifizierte Bedürfnisse der Kunden an. Hersteller, Händler und Konsumenten sind über das Internet miteinander vernetzt, Produkte und Maschinen durch intelligente Technologien wechselseitig verbunden. Die Digitalisierung beeinflusst im eCommerce und traditionellen Handel Verkaufssysteme und Vertriebskanäle. Online-Shops brauchen geeignete Strategien, um in der Flut von erhältlichen Informationen potenzielle Käufer anzulocken, die vermehrt über das Web Produkte suchen.

Mit digitalisierten Produktdaten Umsätze steigern

Im eCommerce bemüht man sich, auf die geänderten Erwartungen der Kunden zu reagieren, welche sich jederzeit und überall mit Google oder Apps Informationen beschaffen. Digitalisierte Produktdaten sind daher die Grundlage für ein erfolgreiches Online-Geschäft. Um mit Angeboten im Internet Umsätze verbessern oder Vorteile im Wettbewerb erzielen zu können, müssen Händler oder Unternehmer die erforderlichen Daten sinnvoll aufbereiten. Mit optimierten Produktnamen und Beschreibungen, die auf persönliche Wünsche der Kunden ausgerichtet sind, machen sie auf ihre Leistungen aufmerksam.

Von der Qualität der bereitgestellten Produktdaten hängt es ab, ob Kunden die Artikel auswählen. Sie bilden einen entscheidenden Faktor, der die Conversion-Rate erhöht und die Rankings der Suchmaschinen beeinflusst. Das Pflegen und Verschlagworten verlässlicher Produktdaten ist wichtig, damit Google & Co. die relevanten Informationen herausfiltern können. Mit passenden Schlagwörtern (Tags) und Attributen versehen, welche z.B. Farbe, Größe oder Material bezeichnen, und nach Kategorien sortiert, sind Angebote im Internet leichter auffindbar. Tabellen, Dateien, Kataloge und Bilder, die Angaben über die Produkte beinhalten, werden beim Digitalisieren in eine Menge von Merkmalen zerlegt und Online aufgelistet, wo Kunden sie unkompliziert abrufen können.

Kulturgüter mit digitalen Kopien vor dem Verfall retten

Im modernen Marketing digitalisiert man Daten hinsichtlich der Vorlieben oder Gewohnheiten von Käufern, sammelt sie und fügt sie zu komplexen Profilen zusammen, um Kunden gezielt in den Verkaufsprozess einzubeziehen, über Newsletter oder Social Media mit Aktionen individuell anzusprechen. Adressdaten der Verbraucher werden von Bildern, Belegen, E-Mails für den Vertrieb transkribiert, gespeichert und z.B. für Kampagnen eingesetzt. Das wirft natürlich auch die Frage nach dem Schutz der persönlichen Daten auf, ein sensibler Umgang mit den Informationen erscheint aus der Sicht vieler Internet-Nutzer unerlässlich.

Digitalisierte Daten liegen auch zugrunde, wenn Archive oder Museen Kulturgüter Online sichtbar machen. Bibliotheken erstellen digitale Kopien ihrer Bücher, Stiftungen und Museen veröffentlichen ihre Bestände als Digitalisate auf Internet-Portalen. Mittelalterliche Handschriften, historische Drucke und Zeitungen werden ebenso digitalisiert wie wertvolle Gemälde und Fotos. Fachleute erfassen archäologische Objekte über Daten, die sie mit Schlagwörtern anreichern, klassifizieren, mit Angaben über Maße, Zeit und Ort ausstatten, um kulturelles und geistiges Erbe vor Verfall oder Verlust der Originale zu sichern. Sogar die Aktenberge der Bürokratie lassen sich in dieser Art leichter bewältigen. Mittels Scantechnik digitalisieren spezielle Dokumentendienste Verträge, Urkunden, Lieferbelege, Karten, Mikrofilme, um platzsparendes Aufbewahren, einfache Recherche und flexiblen Zugang zu ermöglichen.

Dieser Artikel wurde am 26.April 2016 von Clickblogger geschrieben.

von: Clickblogger

Dieser Artikel wurde von einem Clickworker verfasst.