Online-Lexika und Online-Glossare erstellen

06.06.2016

Online-Glossare

Corporate Identity, Crossmedia und Workflow, Resilienz und Synergie – der Sprachgebrauch der modernen Welt wimmelt von Anglizismen, Modewörtern und Spezialbegriffen, deren Sinn nicht immer für jeden unmittelbar erkennbar ist. Online-Lexika und Online-Glossare können da Abhilfe schaffen, wo Internet-Surfer oder Nutzer von Medien drohen, sich im Dschungel der Fremdwörter und des digitalen Fachjargons zu verirren.

Online-Lexika und Online-Glossare erklären knapp und bündig komplizierte Begriffe eines Themas und machen in dieser Art die behandelten Sachverhalte einem breiteren Publikum verständlich. Während Online-Lexika als gesonderte elektronische Datenbanken dem User möglichst umfassend allgemeine oder fachbezogene Informationen systematisch geordnet bereitstellen, bestimmen Online-Glossare als Anhang (sog. Addendum) eines Blogs oder einer Website durch Synonyme, Übersetzungen oder erläuternde Sätze die in den Artikeln gebrauchten zentralen Fachausdrücke näher.
Die heutigen gedruckten oder digitalen Glossare bestehen aus Listen von Begriffen und deren Erklärungen, die meist in alphabetischer Reihenfolge angelegt sind. Sie haben ihren Ursprung in der Antike, in der es üblich war, die Lektüre eines Werkes mittels Randnotizen (sog. Glossen) zu erleichtern.

SEO-Traffic und Conversion-Rates durch Online-Glossare & -Lexika

Ein bedeutender Vorteil der Internet-Glossare gegenüber klassischen Lexika liegt darin, dass man die Online-Variante jederzeit problemlos aktualisieren kann. Überdies ist es möglich, die Einträge in digitalen Glossaren mit multimedialen Inhalten, wie Videos oder Hörproben, anzureichern und einzelne Lexikonartikel über Links schnell und nutzerfreundlich mit verwandten Themen auf der Website zu verbinden. Mit Online-Glossaren können Betreiber von Internet-Shops oder Webauftritten verstärkt das Interesse ihrer Kunden auf Angebote, Content oder Service lenken. Auf Fachportalen und E-Learning-Plattformen, in Online-Magazinen und auf Ratgeber-Seiten lassen sich anspruchsvollere Inhalte vermitteln, wenn Spezialwörter oder Fachvokabeln mit den Glossarbeiträgen verlinkt sind. Webmaster erhöhen außerdem mit fundierten Artikeln die Qualität ihrer Internet-Seite und profilieren sich als kompetente Fachleute.

Mit korrekten, gut formulierten und über Keywords aufbereiteten Lexikoneinträgen können Anbieter von Websites für das Google-Ranking relevanten Traffic erzeugen, da User bei ihren Internet-Recherchen direkt über Suchmaschinen auf die Glossartexte stoßen. Über Online-Lexika zugänglich gemachte fachspezifische Informationen, die bei Kunden Neugier hervorrufen und Anreize zum Weiterlesen schaffen, beeinflussen positiv die SEO-technisch signifikante Verweildauer und die Conversion-Rate. Intern verlinkte Lexikonbegriffe helfen, die für Google & Co. entscheidenden Werte eines Webauftrittes erheblich zu steigern und Angebote auf den oberen Seiten der Suchmaschinenlisten zu platzieren.

Software, Plug-ins und Wikis

Um Online-Glossare zu erstellen, kann man die üblichen, im Handel erhältlichen Software-Programme verwenden, die i.A. das gesamte Spektrum an Funktionen anbieten. Dabei lassen sich Texte und Bilder meist komfortabel als Glossarartikel einrichten, diverse Suchfelder einsetzen und Einträge von anderen Datenbanken importieren. Hat der Betreiber das Online-Portal über eines der gängigen Content-Management-Systeme (CMS, z.B. WordPress) aufgebaut, ist es empfehlenswert, das Online-Lexikon über spezielle Plug-ins anzulegen, die sich in Qualität und Umfang der gelieferten Leistungen unterscheiden. Dazu gehören das alphabetische Sortieren und automatische Verlinken der Begriffe, hochwertige Sprachversionen, sprechende URLs etc. Eine weitere Option stellen sog. Wikis (hawaiianisch für schnell) dar. Hierbei handelt es sich um Hypertext-Dokumente, die bei schlichterem Layout ähnlich wie CMS funktionieren, jedoch rasch installierbar, einfach zu handhaben und oft als Open Source-Software verfügbar sind. Sie erlauben es Benutzern grundsätzlich, die kollaborativ verfassten Artikel über Eingabefenster gleich im Browser zu bearbeiten, weshalb sie sich vor allem für gemeinschaftliche Projekte eignen.

Unique Content über alles …

Für eine möglichst günstige SEO-Bewertung eines Online-Lexikons scheint es vernünftig, die einzelnen Einträge nicht bloß in eine Liste, sondern auf jeweils eigene Unterseiten zu setzen, welche den Glossartexten mehr Gewicht verleihen. Es gilt für die gute Resonanz der Website als wichtig, auch Beiträge für ein Online-Glossar mit Unique Content“, d.h. einzigartigen Inhalten, wie Anmerkungen zur Herkunft des Wortes, Beispielen etc., zu füllen, wobei sich für Suchmaschinen eine Textlänge von ca. 200 Wörtern als insbesondere wirksam erweist. Auf jeden Fall sollte man die Einträge mit einschlägigen Keywords ausstatten und SEO-optimieren, zusätzlich lassen sich (ebenfalls zu beschriftende) Bilder einfügen. Webmaster sollten zugunsten eines effektiven Suchmaschinen-Rankings für eine gute interne Linkstruktur ihrer Online-Portale sorgen, indem sie die Beiträge im Glossar mit den Artikeln (z.B. selbstgesteuert über Plug-ins) verlinken, umgekehrt von der Glossarseite auf Texte der Webseite verweisen und in der Hauptnavigation einen Link zum Lexikon platzieren. Die interessanten Inhalte der Online-Glossare können sogar andere Website-Anbieter veranlassen, themenbezogene Einträge als Links zu zitieren, wodurch sich auch die für Suchmaschinen wesentliche externe Verlinkung verbessert.

Dieser Artikel wurde am 06.June 2016 von Clickblogger geschrieben.

von: Clickblogger

Dieser Artikel wurde von einem Clickworker verfasst.