Der Einsatz von Bildern und Videos auf Webseiten

06.07.2016

Einsatz von Bildern und Videos auf Webseiten

Fotos, Grafiken und Videos bilden heutzutage einen integralen Bestandteil erfolgreicher Websites. Ob Internetauftritte von Unternehmen, Online-Shops oder Portale von Galerien, Museen und Reiseagenturen, der Einsatz von Bildern und Videos auf Webseiten unterstützt effektiv die gebotenen Inhalte und wertet die Webseiten für Nutzer und Suchmaschinen erheblich auf.

Medien auf Internetportalen einzusetzen, ist ein überall im Web zu beobachtender Trend. Unternehmen möchten mit Bildern und Videos auf ihren Webseiten ihr Image verbessern und ihre Marke bekannter machen, Online-Shops für Produkte werben, Organisationen wichtige Informationen verbreiten. Doch auch Galerien, Museen und Archive wollen ihre Fotos, Bilder von Objekten oder Videos einer möglichst großen Menge von Besuchern zugänglich machen. Fotos und Videos erzeugen im Betrachter Neugier und schaffen Anreize, sich mit den Produkten oder Dienstleistungen näher zu beschäftigen.

Visuelle Eindrücke faszinieren Online-Nutzer

Qualitativ hochwertige Fotos heben als echter Blickfang mitgeteilte Informationen hervor und lockern massive Textblöcke auf. Indem Bilder sinnvolle Akzente setzen und gelieferten Content unterstreichen, können sie Webauftritte deutlich bereichern. Erstklassige Imagefilme oder Präsentationen von Produkten üben als bewegte Bilderfolgen auf Betrachter große Anziehung aus und ersetzen oft weitschweifige Erklärungen von Texten. Inhaltsstarke Videos, die bestimmte Aspekte der Angebote anschaulich vermitteln, technische Abläufe erläutern, individuelle Standpunkte lebendig nahebringen, bieten ein hervorragendes Mittel, auf Verkaufsgüter oder Service aufmerksam zu machen.

Als wirkmächtige visuelle Eindrücke erhöhen Fotos und Videos die Verweildauer und Konversions-Rate der Nutzer. Entscheidend ist, auf Websites stets fotografisch einwandfreie Bilder mit scharfen Konturen, eindeutigen Motiven und klaren Kontrasten einzubauen. Die beste Quelle für online einzustellendes Fotomaterial bieten mit digitalen Spiegelreflexkameras von erprobten Fotografen aufgenommene Bilder. Originelle Fotos, die quasi unmittelbar und mit persönlichem Blickwinkel Inhalte illustrieren, wirken überzeugender als die qualitativ wertvollen, doch meist typisierten Bilder sogenannter Stockagenturen. Die im Internet erhältlichen Lizenz-Fotos eignen sich eher dafür, gezielt optische Reize zu setzen oder gewisse Details zu betonen.

SEO-Tipps für Bilder und Videos

Die Anzahl der eingebundenen Bilder sollte man auf ein oder zwei aussagekräftige Fotos pro Text beschränken und das oft umfangreiche Datenvolumen (über spezielle Online-Programme) auf max. einen Megabyte komprimieren, damit man den Speicherplatz nicht verschwendet und die Ladezeit der Seite sich verringert. Die inzwischen schon mit dem Smartphone einfach zu erstellenden Videos sollte man nicht auf dem eigenen Webspace speichern, sondern über einschlägige Video-Portale (z.B. YouTube) hochladen, die i.A. eine hohe Qualität und gute Bandbreite gewährleisten, und von dort auf der betreffenden Internetseite einfügen. Über Links auf Websites, in sozialen Netzwerken oder E-Mails lassen sich Videos an einen großen Kreis von Klienten, Geschäftspartnern oder Interessenten verteilen.

Online gestellte Medien sollten für Nutzer über interne Suchfunktionen und die Internet-Bilder- bzw. Videosuche leicht auffindbar sein. Will man mit den Fotos und Videos auf den vorderen Rängen der Suchmaschinenergebnisse landen, erweist es sich als unerlässlich, sie für die Erfordernisse von Google & Co. zu optimieren, d.h. mit geeigneten Schlagwörtern (Tagging) zu versehen und in passende Kategorien einzuordnen. Für gute SEO-Ergebnisse gilt es bei Bildern an erster Stelle, Dateinamen mit den richtigen Keywords auszustatten. Alternative Bildbeschreibungen (bei Problemen mit dem Server, für barrierefreie Webseiten) sollten mit Schlagwörtern den Inhalt des Fotos bezeichnen. In Title-Attributen bzw. Bildunterschriften lassen sich mit eingefügten Keywords zusätzliche Informationen unterbringen. Auch bei Bildern haben zahlreiche interne Links ebenso wie Verlinkungen von anderen Internetportalen einen positiven Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking. Bei über Video-Portale bereitgestellten Filmen ist darauf zu achten, in die sprechende URL und den Dateinamen die ausgewählten Schlagwörter einzusetzen sowie Title und Beschriftung mit den Keywords zu füllen.

Vorsicht bei Fotos und Filmen aus dem Internet

Verwendet man für einen Webauftritt fremde Bilder, sind die Urheberrechte unbedingt zu respektieren, d.h. man muss vorher bei dem Fotografen die Erlaubnis einholen, da sonst rechtliche Abmahnungen oder sogar z.T. hohe zu zahlende Summen drohen. Die auf einigen Bilderportalen (z.B. Wikimedia) angebotenen lizenzfreien Fotos haben die Urheber zwar zum Gebrauch freigegeben, dennoch sind ein paar eigens gekennzeichnete Regeln zu befolgen. Auf kostenpflichtigen Bildportalen muss man die Konditionen der jeweiligen Stockagentur einhalten. Bei selbstgemachten Fotos ist zwar die Frage des Urheberrechts unproblematisch, allerdings sollte man bei auf diesen erkennbaren Personen vorsichtig sein, da man bei ohne deren Einwilligung auf Bildern abgelichteten Menschen Persönlichkeitsrechte verletzt. Ähnliches trifft grundsätzlich auf Videos zu, auch von Video-Plattformen über einen Code vom Rechteinhaber veröffentlichte Filme auf der eigenen Website einzubinden, stellt keinen Verstoß gegen das Urheberrecht dar.

Dieser Artikel wurde am 06.July 2016 von Clickblogger geschrieben.

von: Clickblogger

Dieser Artikel wurde von einem Clickworker verfasst.