SEO Meta-Tags richtig setzen – Leitfaden

29.08.2016

SEO Meta-Tags

Eine gute Suchmaschinen-Optimierung ist für erfolgreiche Internet-Portale und Online-Shops unerlässlich. Das sorgfältige und geschickte Einsetzen der SEO Meta-Tags gehört zum technischen Know-how, mit dem sich bei den Rankings vorteilhafte Ergebnisse erreichen lassen.

Einzigartige Inhalte und ein attraktives Layout besitzen einen hohen Stellenwert, wenn man das Interesse von Nutzern und Search Engines auf eine Internet-Seite lenken will. Doch um bei Suchmaschinen-Rankings erfolgreich zu sein, gilt es ebenso, einige technische Regeln zu beachten. Neben vielseitigen Verlinkungen, ansprechenden URLs und geeigneten Keywords spielen für die Search Engine-Optimierung (SEO) die sog. SEO Meta-Tags eine wichtige Rolle. SEO Meta-Tags (engl. “tag” für Stichwort) stellen in der Online-Präsentation nicht sichtbare Elemente dar, welche den Suchmaschinen und Suchrobotern (Web-Crawlern) wertvolle Informationen über die Webseite liefern. Diese Metadaten sind als strukturierter Code im “head”-Bereich des HTML-Quellcodes hinterlegt und folgen dem Aufbau: <meta name=”name des meta-tags” content=”wert des meta-tags”>.

Wichtiger SEO-Faktor: Das Title-Tag

Das Title-Attribut als wichtiger SEO-Faktor bildet strenggenommen keine echte Metaangabe, wird jedoch auch von den Suchmaschinen gelesen. Der Inhalt erscheint in der Titelleiste des Browsers bzw. Tabs und auf den Listen von Google u.a. im “Snippet” als klickbarer Link. Als essentielle Information für den Nutzer, welche die Suchmaschinen gleichzeitig für das Indexieren heranziehen, sollte das Title-Tag die zentralen Keywords enthalten, möglichst treffend den Content der Seite beschreiben und ca. 50-60 Zeichen (bei Google 600 Pixel) umfassen. Über Online erhältliche “Tools” lässt sich ausprobieren, ob der gewählte Title komplett auf der Google-Ergebnisliste angezeigt wird. Das Title-Atttribut ist für jede einzelne Webseite individuell zu erstellen. Kreativ und themenbewusst eingesetzt, kann man damit das Verhalten der User günstig beeinflussen.

Inhaltsangabe und Leseanreiz: Die Description

Obschon z.B. Google das Meta-Tag Description (die Seitenbeschreibung) nicht für das SEO-Ranking verwendet, hat es einen entscheidenden Effekt auf die Internet-Suche der Nutzer, d.h. die Klickrate, und über den “Traffic” (d.h. die Besucherzahlen) indirekt auch auf die Bewertung der Website. Bei den meisten großen Suchmaschinen erscheint die Description gemeinsam mit dem Title der Internet-Seite als Text auf den Ergebnislisten und prägt somit den Eindruck, den der User von dem Online-Angebot erhält. Die Seitenbeschreibung stellt relevante Informationen bereit, die den Nutzer eventuell veranlassen, die Webseite im Browser zu öffnen. Sie sollte den Betrachter auf die Inhalte der Webseite neugierig machen.

Eine optimal gestaltete Meta-Description hat einen Umfang von bis zu 155 Zeichen und ist inhaltlich am im Marketing geläufigen sog. AIDA-Prinzip ausgerichtet. D.h. sie sollte beim User Aufmerksamkeit (Attention) erzeugen, sein Interesse (Interest) wecken, das Verlangen (Desire) hervorrufen, mehr zu erfahren, und die gewünschte Handlung (Action) auslösen, den Link anzuklicken. Eine aussagekräftige Description vermittelt mithilfe wesentlicher Stichwörter einen prägnanten Überblick über thematische Einzelheiten der Internet-Seite. Der Administrator sollte für jede Webseite eine gesonderte Inhaltsangabe anfertigen, die den Nutzer einlädt, die Online-Seite aufzurufen. Es lohnt sich für Website-Betreiber, die Inhalte sorgfältig aufzubereiten, Suchbegriffe präzise zu setzen, u.U. überzeugende Slogans einzubauen.

SEO Meta-Tags für Web-Recherchen und Suchroboter

Während früher das Meta-Tag “Keyword” ein Hauptkriterium für die Bewertung von Google & Co. bildete, werden heutzutage die leicht manipulierbaren Einträge der Stichwörter beim Suchmaschinen-Ranking weitgehend ignoriert. Über das “Keyword”-Attribut können Administratoren bedeutsame Schlagwörter in den Quellcode eintragen, welche es Usern ermöglichen, HTML-Dokumente mit passenden Stichwörtern zu finden. Das Keyword-Tag ist zwar für Search Engine-Resultate ziemlich unerheblich, inkorrekt gebrauchte Schlagwörter haben allerdings oftmals abwertende Maßnahmen durch Suchmaschinen zur Folge. Einerseits scheint es also empfehlenswert, diese Metaangabe nicht mit übertrieben vielen Suchbegriffen (“Keyword-Stuffing”) zu füllen, andererseits sollten die Stichwörter stets die Themen der Texte angemessen widerspiegeln. Lokale Suchprogramme und übergeordnete Search Engines verwerten z.T. die im Keyword-Tag eingefügten Schlagwörter.

Über das Meta-Tag “Robots” lässt sich das Verhalten von Web-Crawlern steuern. Die Standardwerte “index” und “follow” weisen den Suchroboter an, die Webseite zu indexieren und den von der Seite ausgehenden Links zu folgen. Um zu verhindern, dass Suchmaschinen relativ unwichtige Unterseiten (z.B. Impressum- oder Kontaktseiten) in den Index der Suchfunktion aufnehmen, trägt man in das HTML-Tag “noindex” ein, die Angabe “nofollow” hält den Web-Crawler davon ab, auf einer Seite (z.B. Kommentarseite) befindliche Links zu untersuchen. Mit dem Meta-Tag “Charset” (engl. für Zeichencodierung) legt man den zu verwendenden Zeichensatz (für das Deutsche utf-8) fest, um sicherzugehen, dass bestimmte orthographische Eigenheiten (wie Umlaute) auf der Website richtig wiedergegeben werden. Über weitere SEO Meta-Tags lassen sich im HTML-Text Angaben zum Autor, Rechteinhaber, zu Preisen sowie Lieferdaten etc. machen.

Dieser Artikel wurde am 29.August 2016 von Clickblogger geschrieben.

von: Clickblogger

Dieser Artikel wurde von einem Clickworker verfasst.