Typische Fehler im Content Marketing

26.09.2016

Content Marketing

Content Marketing wird bei Unternehmen und Organisationen immer beliebter. Mit hochwertigen Inhalte und spannenden Informationen wollen sie, Kunden von der Qualität ihrer Leistungen überzeugen. Doch um im Content Marketing erfolgreich zu sein, sollte man einige typische Fehler unbedingt vermeiden.

Content Marketing stellt in der modernen medialen Welt eine beliebte Strategie dar, mit Kunden in einen ertragreichen Prozess der Kommunikation zu treten. Mit ausgewählten Informationen und wertvollem Know-how auf Websites, Blogs und sozialen Medien versuchen Unternehmen, Nutzer indirekt für ihre Leistungen zu begeistern, ihnen über gelieferte Fachkenntnisse ein positives Image der Firma bzw. Marke zu vermitteln und sie längerfristig an sich zu binden. Sie setzen Content Marketing verstärkt ein, um ihre Bekanntheit zu steigern, mehr “Traffic” (Besucherzahlen auf der Website) und ein besseres Suchmaschinen-Ranking zu erreichen. Doch damit das Content Marketing tatsächlich die angestrebten Effekte erzielt und die Conversion-Rate vorteilhaft in die Höhe treibt, gilt es, einige häufig anzutreffende Fehler zu vermeiden.

Häufiger Fehler im Content Marketing: Content verbreiten ohne Strategie

An vorderster Stelle eines guten Content Marketings sollte eine solide Konzeption mit einer klar formulierten Zielvorstellung stehen. Anstatt zahlreiche Inhalte quasi willkürlich online zu stellen, ist es sinnvoll, die Content-Aktivitäten schrittweise hinsichtlich Themen, zeitlichem und personellem Einsatz durchzuplanen. Dabei sollten die Ziele stets messbar, erreichbar und terminierbar (engl. SMART) sein. Ob es darum geht, Fachkompetenzen zu zeigen, neue Interessenten zu werben oder die Linkpopularität (Verlinkung mit fremden Websites) zu steigern – konkret gesetzte Zwecke strukturieren den bereitgestellten Content, platzieren die Beiträge im Kontext der übergreifenden Bestrebungen eines Online-Shops, seiner Produkte und Angebote. Mit relevanten, leserbezogenen Texten, deren intendierter Sinn jeweils gesondert festzulegen ist, lässt sich bei Nutzern ein gesteigertes Bewusstsein der Leistungen einer Organisation schaffen.

Fehlgeleitete Inhalte: Interessen der Zielgruppe ignorieren

Ebenso entscheidend ist es für erfolgreiches Content Marketing, sich ein genaues Bild (“Persona”) von der Zielgruppe und ihren besonderen Bedürfnissen zu machen, z. B. von neu anzuwerbenden, bereits etablierten oder langjährigen Kunden. Texte, welche mögliche Fragen und Probleme der Nutzer ignorieren, werden faktisch beliebig oder austauschbar und können daher ihren vom Website-Betreiber gesetzten Zweck nicht verwirklichen. Im Mittelpunkt der Content-Produktion sollten sich daher die Neigungen der Konsumenten befinden und somit Inhalte immer auf deren Absichten eingehen. Lediglich auf ein deutliches Profil der Zielgruppe ausgerichteter Content, der auch die Gewohnheiten der digitalen Mediennutzung einbezieht, hat das Potential höhere Besucherzahlen und eine höhere Conversions-Rate zu erzielen.

Unbedingt vermeiden: Selbstdarstellung statt Storytelling und Unique Content

Einzigartige, sorgfältig redigierte Inhalte, welche die Neugier und das Interesse der Internet-Nutzer wecken, bilden die ideale Grundlage für ein gutes Content Marketing. Kunden suchen online vorrangig Fachinformationen zu ihren Interessensgebieten, Antworten auf ihre Fragen und Unterhaltung, d. h. Content, der auf ihre Bedürfnisse reagiert. Praktische Inhalte, die für Konsumenten wirklichen Mehrwert erzeugen, mitreißende oder Vergnügen bereitende Texte anstelle langatmiger, umständlicher Erklärungen wecken Interesse für eine Firma und schaffen Vertrauen. Während Texte im Content Marketing implizite Botschaften, z. B. über die ökologische oder soziale Orientierung eines Unternehmens, transportieren können, sind permanente Selbstpräsentation oder direktes Werben für Produkte und Dienstleistungen fehl am Platze. Sie wirken auf Kunden häufig abschreckend und langweilen, Verbraucher werden des angebotenen Contents schnell überdrüssig. Stattdessen bietet Storytelling ein erprobtes Mittel, Inhalte individuell aufzubereiten und das Interesse von Nutzern zu fesseln. Originelle, gefühlsmäßig anrührende Geschichten beeindrucken mehr als technische Details oder reine, aufgelistete Fakten. Kreativ erzählte Storys regen zum Weiterlesen an und bringen Konsumenten neue Impulse. Die Beiträge sollten die User möglichst auf ein attraktives “Call-to-Action” hinleiten, d. h. ermutigen, den Anbieter zu kontaktieren oder Kommentare abzugeben.

Wichtig: SEO nicht vernachlässigen – Multimedia einsetzen

Da Content Marketing sich i. A. als zeit-, budget- und personalintensiv erweist, empfiehlt es sich, vorhandene Ressourcen einzusetzen und auf Kenntnisse und Erfahrungen von Mitarbeitern zurückzugreifen. Für eine gute Content Marketing-Strategie erscheint es unerlässlich, qualitätsvolle, auch für Suchmaschinen-Rankings wichtige Inhalte durch einschlägige Methoden der Search Engine-Optimierung (SEO) aufzuwerten, wie Keywords, Verlinkungen und Meta-Daten. Grundsätzlich sollten Inhalte nicht eintönig oder ermüdend wirken, z. B. bloß aus längeren, unstrukturierten Texten bestehen. Vielmehr sind auch multimediale Formate einzubeziehen. Anschauliche Bilder, Infografiken, lebendige Videos und Audio-Content lockern die Textblöcke auf Websites auf und sind leichter rezipierbar. Social Media mit ihren spezifischen Formen spontanen Austausches legen es nahe, dort ergänzende Informationen geschickt zu verbreiten. Da inzwischen die meisten Verbraucher in sozialen Netzwerken engagiert sind, können Unternehmen zwanglos die Chance nutzen, mit ihrer Zielgruppe Kontakt aufzunehmen und sie besser kennenzulernen.

Dieser Artikel wurde am 26.September 2016 von Clickblogger geschrieben.

von: Clickblogger

Dieser Artikel wurde von einem Clickworker verfasst.