Community Camp 2016 – Face2Face statt Facebook

07.11.2016

Jedes Jahr im Oktober zieht es uns nach Berlin aufs Community Camp. Gemeinsam mit 300 weiteren Community Managern und Social Media Profis entern wir dann für ein Wochenende die Räumlichkeiten der cimdata Bildungsakademie, um gemeinsam die neuesten Entwicklungen im Bereich Social Media und Community Management zu entdecken, zu diskutieren und natürlich auch die eine oder andere Bekanntschaft aufzufrischen.

Etwas für jeden Geschmack

Auch dieses Jahr gab es Sessions zu den unterschiedlichsten Themen. Darunter waren Dauerbrennerthemen wie Facebook, Twitter, Trolle oder Social Media Monitoring, aber auch eher ungewöhnliches wie „Drohnen in der Landwirtschaft“. Mit „InstaWalk“ war sogar eine Outdoorsession im Angebot. Viel Abwechslung also und meistens auch die Qual der Wahl. Gehen wir lieber zu Thomas Schwenkes „Rechtsupdate 2016“ oder der zeitgleich laufenden Pinterest Case Study? Nehmen wir lieber die „Snapchat Q&A“ mit oder doch eher „WhatsApp für Unternehmen“? Oder müsste man nicht viel lieber eine Stunde im Foyer klönschnacken mit Leuten, die man das ganze Jahr nicht gesehen hat?

Top of the Pops

Was uns auf dem Community Camp am Besten gefallen hat? Das sah naturgemäß jeder von uns ein bisschen anders:

Sponsorenplakat Community Camp

Mandy
In der Foto-Tool-Session von Romy Mlinzk am Sonntag wollte ich mein Smartphone gar nicht mehr aus der Hand legen. Hätte mich das WLAN nicht im Stich gelassen, wären alle App-Empfehlungen postwendend aus dem Playstore auf mein Display gewandert. So hätte ich beispielsweise mit Snapseed direkt meine Bilder mit kurzen Texten versehen, mit Retouch ungewollte Elemente aus den Schnappschüssen verschwinden lassen oder mit Canva die perfekten Header für Facebook, Twitter und Co. erstellen können.

Angelina
Auch die Pinterest-Session am Beispiel von Dawanda hatte inhaltlich einiges zu bieten. Wiebke Märcz fasste die wichtigsten Insights zur Bilderplattform insbesondere für Einsteiger sehr übersichtlich zusammen: Neben technischen Details, die es zu beachten gilt, wie z.B. Format, Größe & Farbschema (bevorzugt Hochkant, Oversize, sanfte, helle Farbtöne), gibt es auch beim Einstellen der Pins einige Punkte, die man sich zu Herzen nehmen sollte, um eine optimale Platzierung in der Pinterestsuchmaschine zu erlangen. Es lohnt sich ein wenig mehr Zeit in die Pin Description (z.B. gespickt mit Synonymen), die Einbindung als Rich Pins oder das Besetzen von Nischenthemen zu investieren.

Tipp: Auch wenn Pinterest Analytics noch nicht so viele Details hergibt, gewinnt man einen Einblick darin, wie oft die Pins von der eigenen Domain gepinnt wurden und für welche Themen sich die Repinner besonders interessieren. Allgemeines Fazit: Für eine schnelle, kurzfristige Resonanz ist Pinterest nicht das richtige Netzwerk, denn oft erhalten die Pins erst nach 6 Monaten deutlichen Aufwind. Dafür punktet die Plattform mit einer langen Haltbarkeit der Pins, die auch Jahre später noch Traffic generieren kann. Motto: Langlebigkeit statt kurze Pitches! Danke Wiebke!

Daniel
Meine Lieblingssession drehte sich am Samstag Nachmittag um das Thema „Facebook Live Videos“. Wir waren eine bunte Mischung aus Probierwilligen und solchen, die in ihren Firmen bereits mehr oder weniger umfangreich mit diesem noch recht neuen Format experimentiert haben. Besonderer Dank an dieser Stelle nochmal an die nette Kollegin von den Urlaubspiraten für die interessanten Einblicke in ihre Erfahrungen. Gelernt haben wir unter anderem, dass ein guter Ton wichtiger ist als gutes Bild und dass die Live-Videos vor allem eines nicht sein dürfen: zu kurz. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wann und wo ich mein erstes Facebook Live Video mache.

Danke, Anke!

Sponsorenliste Scherz beiseite – wir wissen nicht, ob es im Orga-Team tatsächlich eine Anke gibt, aber wir möchten uns abschließend bei allen bedanken, die das Community Camp auch in diesem Jahr wieder zu einem Erfolg gemacht haben: bei den Garderobenhelfern, den Brötchenschmierern, den Kaffeekochern und natürlich allen, die sich nach vorne getraut und eine (oder mehrere) Sessions gehalten haben.

Genauso gilt unser Dank aber auch der cimdata für das Bereitstellen der Räumlichkeiten und allen großen und kleinen Sponsoren, ohne die das Wochenende für uns Besucher wohl unbezahlbar werden würde. Wir hoffen, dass auch nächstes Jahr alle wieder dabei sind – wir haben den Termin auf jeden Fall wieder fest eingeplant.

Dieser Artikel wurde am 07.November 2016 von Daniel Marz geschrieben.

von: Daniel Marz

Daniel Marz betreut unsere Clickworker-Community im Social Web und kümmert sich um die Beantwortung der Support-Anfragen.