Content unter der SEO-Lupe: Die 7-Punkte-Checkliste

25.07.2018

Content

Die Suchmaschinenoptimierung von Content ist der entscheidende Faktor für digitale Aufmerksamkeit und geschäftlichen Erfolg im Internet. Wie erstellt man suchmaschinenfreundliche Inhalte? Welche SEO-Kriterien sind hierbei besonders wichtig? Und wie lässt sich bestehender Content für Google optimieren? Anhand dieser Checkliste lassen sich die sieben wichtigsten SEO-Aspekte für Content überprüfen.

1. Wonach sucht der User?

Content ist für den Leser da. Der User sucht nach etwas ganz Bestimmtem. Für den Suchenden (und die Suchmaschinen) muss der Fokus des Inhalts deshalb ganz deutlich werden. Soll ein Thema allgemein behandelt werden? Oder widmet sich der Content einem speziellen Aspekt des Themas? Die Arbeit am Inhalt einer Website sollte sich deshalb von Anfang bis Ende vornehmlich an dieser ganz einfachen Frage orientieren: Wonach sucht der User?

  • Wenn ein Thema umfassend behandelt wird, punktet Content, der auf aufeinander aufbauenden Einzelseiten verteilt ist. Es gibt Unterseiten für spezielle Aspekte.
  • Content-Formate, die einen klaren Fokus legen, wirken erfolgreicher als solche, die sich sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer Keywords überlappen.

Wichtig ist auch, dass der jeweilige Fokus sofort erkennbar ist. Der thematische Zuschnitt einer Website sollte dem User idealerweise auf den ersten Blick auffallen.

2. Zeitlos schreiben: Evergreen Content

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Diese Weisheit gilt auch im Internet-Zeitalter – vielleicht sogar noch dramatischer. Dauerhaft gute Rankings erzielen nur Inhalte, die auch in der Zukunft noch aktuell sind. Zeitlosigkeit ist deshalb ein wichtiges Kriterium für nachhaltigen Content, der dauerhaft gute Platzierungen erreicht.

Evergreen Content ist relevant, gut strukturiert, ganzheitlich – und zeitlos. Das heißt für den Ersteller nicht nur, dass relative Zeitangaben wie „vor fünf Jahren”, „gestern” oder „morgen” in Texten mit nachhaltigen Ranking-Ansprüchen nichts zu suchen haben. Am besten markiert man zeitlich kritische Passagen im Content, um sie von Zeit zu Zeit anpassen zu können. Google registriert solche Änderungen mit Pluspunkten.

3. Wie viel? Auch die Menge entscheidet

Für SEO zählen Inhalte. Aber auch der Umfang des Contents hat Einfluss auf die Google-Platzierung. Und hier kommt wieder das oberste Kriterium bei der Content-Erstellung ins Spiel: Wonach sucht der User? Wenn es um wichtige Kaufentscheidungen geht, sind umfangreiche Artikel über die Eigenschaften von Produkten sehr beliebt. Hier kann man gern ins Detail gehen und dem Leser viel bieten. Schließlich ist das Internet zur wichtigsten Recherche-Quelle für Produktinformationen geworden. Und für die Recherche darf es gern auch ein bisschen mehr sein.

Wer aber etwa auf der Suche nach einer Reparaturanleitung für ein gängiges Problem ist, möchte möglichst wenig lesen, um sofort zum Ziel zu kommen. In solchen Fällen liegt das Geheimnis eines guten Rankings vor allem in der Kürze des Inhalts.

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4. Wie macht es die Konkurrenz?

Die Qualität des Contents hängt natürlich auch von den Seiten ab, die für dieselbe Zielgruppe werben und auf ähnliche Keywords abzielen. Deshalb gilt es herauszufinden, wie die Konkurrenten arbeiten. Was zeichnet den Content der erfolgreichsten Wettbewerber aus? Hierbei sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Sprachniveau, Tonalität, Textlängen
  • Kompetente Darstellung, inhaltliche Tiefe
  • Content-Formate wie Texte, Bilder, Videos

Der Wettbewerb bestimmt die Höhe der Messlatte – und damit auch den Aufwand, der für gute Rankings erforderlich ist. Bei Keywords, deren Top-Seiten mit nutzergenerierten Inhalten dominieren, sind die Anforderungen an das Sprachniveau oft niedriger. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Die Analyse der Wettwerber-Inhalte ist auf jeden Fall ratsam, um die aktuelle Position und Qualität im Umfeld der anvisierten Suchanfragen zu überprüfen.

5. Strukturiert, übersichtlich, einfach

Content unter der SEO-Lupe – das bedeutet auch, die Inhalte User-freundlich zu strukturieren. Findet der Leser sofort, wonach er sucht? Wenn nicht, steigt die Absprungrate – und diesen Wert zieht auch Google zur Bewertung von Content heran. Ein hervorragend geschriebener Text nützt wenig, wenn er nicht anschaulich, übersichtlich und einfach dargestellt ist. Schon kleine Änderungen können hier Wunder wirken:

  • Ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken am Anfang des Textes
  • Zwischenüberschriften, die den Text strukturieren und optisch auflockern
  • Tabellen, Aufzählungen und Listen
  • Bilder, Grafiken und Videos

Auch ein größeres Schriftbild kann dazu beitragen, Inhalte besser zu vermitteln. Dieser Aspekt ist vor allem für mobile Endgeräte wichtig. Oft ist es der erste Eindruck, der darüber bestimmt, ob der Besucher auf der Website bleibt oder auf den Back-Button seines Browsers klickt.

6. Mehrwert statt Eigenwerbung

Viele Webseiten ähneln Werbeprospekten. Sie bieten dem User keine nützlichen Informationen. Im Zeitalter des Content Marketings sind solche Seiten meist wenig sinnvoll. Google und andere Suchmaschinen platzieren Seiten mit wirklich relevantem Content auf den oberen Plätzen. Denn Content bedeutet Mehrwert für den User. Dieser möchte etwas Neues, Nützliches oder Unterhaltsames finden – etwas, das er teilen oder liken kann.

7. Interne und externe Verlinkung optimieren

Die Linkstruktur einer Website ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Mit einem Hyperlink macht sich die verweisende Seite fremde Inhalte zu einer Art Bestandteil des eigenen Contents. Im Idealfall enthält eine Seite viele interne Links, sodass die Besucher auf der gleichen Domain bleiben. Aber auch externe Links sind für die Suchmaschinenoptimierung nützlich. Denn auf eine Seite, die hochwertige Verweise enthält, kehren die User eher zurück als auf eine digitale Sackgasse ohne jegliche Verlinkungen. Auch Google registriert die Linkstruktur einer Webpräsenz und wertet eine gute Verlinkung als inhaltlichen Pluspunkt.

Fazit

Suchmaschinenoptimierung von Content ist ein kontinuierlicher Prozess, der oft viel Aufwand erfordert. Die Ansprüche des Users sind dabei das Maß aller Dinge. Wer dem Nutzer Mehrwert bietet, wird mit einer guten Platzierung bei Google und Co. belohnt.

 




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