7 Tipps gegen Content Marketing Burnout

27.03.2019

Content Marketing

Auch im Content Marketing gibt es so etwas wie ein Burnout. Meist stellt sich dieser Zustand ein, wenn Strukturen und Inhalte nichts wirklich Neues hergeben. Auch der beste Content wirkt irgendwann fade, wenn er nicht aufgepeppt wird.
Was tun? Um dem kontraproduktiven Ausbrennen vorzubeugen, gibt es hier ein paar Tipps dafür, wie das eigene Content Marketing wieder zu neuer Frische kommt.

1. Nicht nur Texte

Nach wie vor gilt, dass Texte das Rückgrat von jedem Content sind. Aber Content ist nicht nur Text. Um Aufmerksamkeit zu gewinnen, haben sich unterschiedliche Medienformen bewährt. Deshalb ist es wichtig, bei der Vermittlung von Inhalten nicht ausschließlich auf Texte zu setzen. Der Mix macht’s. Besondere Beachtung finden zum Beispiel bunte Grafiken und Statistiken.

Ein Multimedia-Overkill ist natürlich kontraproduktiv, aber man sollte sich immer überlegen, Content zusätzlich oder ergänzend in folgenden Formaten anzubieten:

  • Grafiken, Statistiken
  • Videos
  • Audios
  • Interaktive Elemente

Mit etwas Glück schaffen es gute Inhalte, die beispielsweise mit einem Diagramm versehen sind, vorderste Google-Positionen zu erreichen – zum Beispiel als Featured Snippet. Das sind die hervorgehobenen Kästchen auf der Google-Ergebnisliste – die begehrte Position Null der SERPs.

2. Social Media integrieren

Social Media ist kein Universum für sich. Es kommt darauf an, Verbindungen zu setzen und die Portale als Katalysatoren für die eigenen Inhalte zu nutzen. Eine erfolgreiche Website integriert Twitter, Facebook, Instagram und andere Social-Media-Portale. Guter Content ist plattformübergreifend. Share-Buttons, Likes und Kommentare sind Pflicht, aber es gibt noch viel mehr intelligente Lösungen, um Content zu verbreiten:

  • Ausschnitte eines Artikels auf Facebook
  • Kurze Hinweise auf Twitter
  • Passende Fotos auf Instagram

Neuer Content braucht Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit bekommt man am besten dort, wo sich die Zielgruppe am liebsten aufhält. Und das sind zumeist Social-Media-Plattformen.

3. Blogs updaten

Blogs, die nicht regelmäßig mit neuen Inhalten gefüllt werden, verschwinden irgendwann von den besten Google-Positionen. Wenn ein Blog mehrere Wochen lang keine neuen Elemente bekommen hat, ist es Zeit, zu handeln. Ein Blog lebt von Aktualisierungen.

Klar: Blogging fordert einen Menge Zeit und Energie. Das gilt nicht nur für die Formulierung eines treffsicheren Artikels und die Auswahl eines Themas, das die User interessiert. Auch eine fesselnde Headline muss her, die zum Lesen anregt. Und ein passendes Bild ist auch nicht innerhalb von Sekunden gefunden. Hinter jedem Erfolg steckt eine Menge Arbeit. Doch es lohnt sich, bei einem Blogpost auf Qualität zu setzen.

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4. Guter Stil? Dafür gibt es Style Guides

Kunden erkennen Unternehmen an einem Corporate Design. Sie assoziieren bestimmte Farben und Farbkombinationen, Schrifttypen und Designelemente mit einem ganz bestimmten Dienstleister. Brand Awareness ist vor allem auf emotionaler Ebene wichtig und erzeugt Kundenbindung.

Corporate Design hat auch beim Content Marketing eine große Bedeutung. Die Kunden erkennen sehr schnell, ob Botschaften, Wortwahl oder die Art der Präsentation zu dem gewohnten Stil, zu den Werten oder Zielen eines Unternehmens passen oder nicht. Was nicht passt, wirkt verstörend.

Als in diesem Sinne außerordentlich hilfreich haben sich Style Guides für Content erwiesen, die zum Beispiel folgende Einzelheiten verbindlich regeln:

  • Tonalität, Wortwahl
  • Bevorzugte Verlinkungen
  • Rechtschreibung (zum Beispiel bei mehreren zulässigen Varianten)
  • Bevorzugte Medientypen

5. Besondere Inhalte mit Zugangsbeschränkung

Außergewöhnliche Qualität mit hohem Mehrwert sollte auch als solche gekennzeichnet werden. Stichworte in diesem Zusammenhang sind Gated Asset (verschlossener Zugang) und Premium Content.

  • In Form von Gated Asset werden gern Whitepaper, E-Books oder Templates angeboten. Als Gegenleistung hierfür geben die Interessenten eigene Daten heraus, zumindest die E-Mail-Adresse.
  • Premium Content wiederum ist meist nur gegen Entgelt erhältlich – und wirkt allein dadurch schon hochwertig.

Die Tatsache, dass eine Website Gated Asset oder Premium Content anbietet, wertet die Internetpräsenz entscheidend auf. Modernes Content Marketing setzt deshalb auf hochwertige Inhalte, die nicht für jeden User unmittelbar erreichbar sind.

6. Perfektionismus ist kontraproduktiv

Nicht alles klappt sofort. Aber immer wieder stößt man im Netz auf den wie in Stein gemeißelten Grundsatz, nur ein perfekt durchdachter und bis in alle Einzelheiten optimierter Content sei es wert, veröffentlicht zu werden. Aber Perfektion lädt nicht gerade zur Kritik oder zum Kommentieren ein. Was von Anfang an optimal ist, hat keine Chance, mit der Zeit zu gehen und sich anzupassen. Das gilt insbesondere für Content in Zeiten von Social Media.

Klar ist, dass jeder Content in sich stimmig, fehlerfrei und klar strukturiert sein muss. Das heißt aber nicht, dass guter Content jedes Thema erschöpfend behandeln muss. Mut zur Lücke zahlt sich aus – und macht kreativ.

Zudem widerspricht der Perfektionsgrundsatz auch einem anderen wichtigen Trend im Content Marketing: Dem ständigen Testen von Inhalten, während diese bereits online sind.

7. Testen, testen, testen

Ständige Aktualisierungen benötigen eine stabile statistische Grundlage. Welche Inhalte funktionieren? Wo hakt es mit der Aufmerksamkeit? Welche Elemente zeigen gute Conversion Rates? A/B-Testing ist mittlerweile zum Standard geworden, um Content laufend zu optimieren. Nach und nach werden Kampagnen dadurch immer erfolgreicher.

Übrigens: A/B-Testing ist viel mehr als bloße Statistik. Wer seine Inhalte ständig testet, bekommt mit der Zeit ein Gespür für erfolgreiche Elemente im Content Marketing. Nicht zuletzt beflügeln diese Einsichten auch die Kreativität. Und Kreativität ist bekanntlich das beste Mittel gegen Burnout – auch im Content Marketing.

 

Dieser Artikel wurde am 27.March 2019 von Jan Knupper geschrieben.

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von: Jan Knupper

Jan Knupper ist freier Autor und schreibt für Clickworker