Content erstellen, aber mit dem richtigen Ziel

03.04.2019

Content erstellen

Content ist das Zauberwort, um bei Google, Bing und anderen Suchmaschinen ganz weit vorne zu ranken. Doch wie kommen Sie zu Inhalten, die dort wirklich etwas bringen? Wie erreichen Sie Verlinkungen und geteilte Inhalte bei Facebook, Twitter und auf anderen Blogs?

Content erstellen mit falschem Ziel

Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb Sie Inhalte auf Ihrer Internetseite veröffentlichen? Wenn Ihre Antwort sinngemäß lautet: „Weil Google neue Inhalte liebt“, haben Sie schon verloren. Warum? Weil einfach nur Neues einer Suchmaschine nicht genügt. Vielmehr will sie ihren Nutzern Lösungen bieten, denn das ist der Grund, warum jemand eine Suchanfrage stellt. Er oder sie hat ein Problem und sucht darauf eine Antwort. Es reicht also nicht, nur regelmäßig viel Content zu produzieren – Sie brauchen klar definierte Ziele für Ihre Inhalte. Haben Sie diese gefunden, dann erreichen Sie:

  1. Bessere Sichtbarkeit im Suchindex
  2. Mehr Verlinkungen
  3. Mehr Erwähnungen in den sozialen Medien
Tipp:
Bei clickworker können Sie schnell und einfach Content erstellen lassen der sowohl für Ihre User als auch für Suchmaschinen attraktiv ist.

Was ist Ihr aktuelles Content-Ziel?

Nehmen Sie sich einen Stift und einen Zettel. Jetzt schreiben Sie auf, weshalb Sie neue Inhalte auf Ihre Webseite stellen. Steht etwas in der Art auf dem Zettel wie:

„Mein Chef will jede Woche neue Inhalte.“
„Unsere Webseite soll immer aktuell wirken.“
„Unsere IT-Abteilung hat gesagt, Google braucht einmal in der Woche was Neues.“

Dann haben Sie bestimmt ehrliche Antworten gegeben, führen diese Beweggründe selten zum Erfolg.

Content erstellen – Was sind Content-Ziele?

Für Content lassen sich vier grundlegende Ziele feststellen:

  1. Links erhalten
  2. Bessere Sichtbarkeit bei Suchmaschinen erreichen (SEO)
  3. Nutzer bilden
  4. Steigerung der Präsenz in sozialen Medien

Diese Ziele verschmelzen natürlich mit Ihrer Marke und Ihrem Unternehmen.
Nun ist die Frage, wie Sie diese Vorhaben umsetzen können. Betrachten wir sie also im Einzelnen.

Die vier Content-Ziele im Detail

1. Verlinkungen erhalten

Bedenken Sie bereits in der Planungsphase Ihrer Content-Strategie, dass Ihre Inhalte verlinkt werden sollen. Dann konzentrieren Sie sich darauf, “verlinkenswerte“ Themen zu finden.
Um an solche Themen heranzukommen, schauen Sie in Ihre bisherigen Inhalte. Was für Artikel haben Sie besonders häufig verlinkt? Welche Inhalte der Konkurrenz werden oft verlinkt? So finden Sie eine erste Orientierung, welchen Content andere gern empfehlen.

Häufig verlinkte Inhalte:

  • originale Inhalte (keine Neuauflagen altbekannter Themen)
  • anschauliche Infografiken und Tabellen
  • positive Erwähnungen (der Erwähnte wird auf den Ursprungspost verlinken)
  • gleiche Meinungen (Verlinkungen, um die eigene Meinung zu untermauern)
  • Expertenmeinungen
  • Beiträge mit vielen Kommentaren

Wenn Sie weiter in das Thema eintauchen wollen, empfehlen wir Ihnen diesen Post von Neil Patel Linkaufbau-Strategien: 12 Techniken für 2019

2. Bessere Sichtbarkeit bei Suchmaschinen (SEO)

Ihre Seite soll möglichst weit oben in den organischen Suchergebnissen von Google auftauchen? Dafür gibt es die Keyword-Analyse und andere SEO-Verfahren. Doch wer nur Texte für beliebte Schlagworte verfasst, hat schon verloren. Ihre Inhalte müssen die Suchanfragen der Leser beantworten. Das Bedürfnis eines Suchmaschinennutzers ist nämlich die Hauptformel, nach welcher Google und Co. sortieren. Doch was ist dieses ominöse Bedürfnis genau?

Beispiel

Sie betreiben ein Hotel in Kleinkleckersdorf. Hier gibt es unberührte Natur, einige archäologische Sehenswürdigkeiten, ein paar wirklich gute Restaurants, eine aktive Kunstszene und Klettermöglichkeiten. In der nahe gelegenen Stadt finden sich Kino, Spaßbad und mehr. Paare, Familien oder Singles übernachten also vorwiegend in Kleinkleckersdorf, um sich zu erholen und um etwas zu erleben. Was dieses „Etwas“ ist, können Sie nicht wissen, aber Sie können es auf Ihrer Webseite vorausahnen.

Verfassen Sie also – neben den obligatorischen Hotelinhalten – Content über die Sehenswürdigkeiten, die Kunstszene, die sportlichen Aktivitäten, Kino, Theater, Restaurants. Aber nicht im Sinne einer Liste „Das können Sie alles in Kleinkleckersdorf machen“, sondern befassen Sie sich mit jedem Punkt intensiv und erläutern ihn umfassend. Dazu gehören neben allgemeinen Informationen auch Adresse, Bilder, Öffnungszeiten, Erfahrungsberichte usw.

Am besten ist es, wenn sich die Inhalte Ihres „Aktivitäten-Ratgebers“ filtern lassen, sodass Freizeitkletterer gleich zu den Klettermöglichkeiten gelangen und Familien zum Spaßbad-Text.

Sie merken, was mit Bedürfnissen gemeint ist: Ahnen Sie die Absicht der Suchenden voraus und liefern Sie Ihnen die entsprechenden Inhalte plus Mehrwert.

3. Nutzer bilden

„Nutzer bilden“ klingt ein wenig wie Schule und im Endeffekt ist es das auch. Was bringen Ihnen viele Nutzer Ihrer Dienstleistung oder Ihres Produktes, die aber nicht wissen, wie sie damit umgehen? Sie werden schnell unzufrieden sein und schon läuft ein guter Produktstart ins Leere.

Ermöglichen Sie Ihren Kunden und Interessenten also, sich zu informieren und zu lernen. FAQs, Tutorials und Webinare sind die perfekten Mittel dafür. Auch ein Forum, in dem sich die Nutzer gegenseitig unterstützen, hilft weiter. Dies alles sorgt für Kunden, die Ihre Produkte schätzen, weil sie mit ihnen umgehen können. Außerdem werden Interessenten zu Kunden, da sie sehen: Wenn sie ein Problem haben, sie finden bei Ihnen immer die richtigen Antworten.

4. Steigerung der Präsenz in sozialen Medien

In den sozialen Medien werden normalerweise keine langen Artikel mit ausführlichen Analysen geteilt. Hier laufen kurze Texte, Bilder und Videos sowie Quizze, Umfragen und andere interaktive Elemente gut. Auch Inhalte mit persönlicher Note sind beliebt. Konzentrieren Sie sich also darauf, solche Social-Media-affinen Inhalte im Rahmen Ihrer Contentplanung zu konzipieren.

Kann ein Inhalt alle Ziele erreichen?

Dass ein Artikel sowohl verlinkt wird, super rankt, Ihre Kunden weiterbildet als auch in den sozialen Medien geteilt wird, ist eher ein Glückstreffer. In der Regel wird er nur einem Ziel dienen können. Konzentrieren Sie sich also darauf, mit Ihren Inhalten jeweils eines der genannten Ziele zu erreichen. Damit fokussieren Sie Ihre Kräfte und „verheddern“ sich nicht in zu unterschiedlichen Ambitionen.

Es ist zeitaufwendiger, gezielt Content zu erstellen, als schnell etwas hinzuschreiben – aber mit der richtigen Zielausrichtung stellt sich auch der Erfolg Ihrer Online-Aktivitäten ein.

 

Dieser Artikel wurde am 03.April 2019 von Thomas geschrieben.

von: Thomas K.

Thomas K., Clickworker




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