Mit diesen 13 Weihnachts-Online-Marketing Ideen kurbeln Sie Ihr Business an

03.12.2019

Weihnachts-Online-Marketing-Ideen

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Vorweihnachtszeit ideal, um das Online-Geschäft anzukurbeln. Das gilt übrigens für den B2C- genauso wie für den B2B-Bereich. Wir haben 13 Ideen zusammengetragen, die sich schnell und sehr kostengünstig umsetzen lassen.

1. Adventskalender zum Tippen

Die großen Marken machen es mit ihren aufwendig programmierten Weihnachtskalendern vor, machen Sie es nach. Dafür müssen Sie keine Software oder Ähnliches bemühen. Werden Sie einfach selbst aktiv. Wie?

  1. Besorgen Sie sich 24 zu Ihrem Business passende Geschenke.
  2. Verpacken Sie die 24 Geschenke ansprechend.
  3. Fotografieren Sie die Geschenke einzeln.
  4. Setzen Sie ab dem 1. Dezember jeden Morgen ein Foto eines Geschenks auf Ihre Facebook- oder Instagramseite. (Das beste Geschenk sollte es natürlich am 24. Dezember geben.)
  5. Fordern Sie Ihre Follower auf, zu erraten was im Paket ist. Sie sollen ihren Tipp in den Kommentaren hinterlassen.
  6. Am Abend stellen Sie dann ein kurzes Video davon ein, wie dieses Geschenk ausgepackt wird.
  7. Wer den Inhalt richtig erraten hat, bekommt es. Gab es keine oder mehrere richtige Antworten, können Sie das Geschenk unter allen KommentatorInnen verlosen.

Wichtig: Bevor Sie Ihre Weihnachtskalender-Aktion starten, sollten Sie unbedingt auf allen Kanälen (Twitter, Facebook, Instagram und Newsletter) darüber informieren. Das geht auch ganz analog per Flyer, der etwa in Ihrem Geschäft ausliegt.

2. Täglicher oder wöchentlicher Newsletter mit Adventsangebot

Eine Alternative zum eben vorgestellten Adventskalender ist ein Newsletter, den Sie vom 1. bis zum 24. jeden Tag versenden. Er enthält ein ausschließlich für diesen Tag vorgesehenes Sonderangebot. Auch Dienstleister können damit Ihre Angebote interessant präsentieren und sich so den ein oder anderen Auftrag fürs neue Jahr sichern.
Wenn Sie nicht täglich eine Mail versenden wollen, dann können Sie pünktlich zu jedem Adventswochenende ein Angebot verschicken.

3. Last-Minute-Shopper ansprechen

Betreiben Sie ein Ladengeschäft, dann sprechen Sie doch mit einer E-Mail-Kampagne gezielt Last-Minute-Shopper an. Laden Sie diese in Ihr Geschäft zum Last-Minute-Shoppen ein. Bedenken Sie aber, in allen Bundesländern darf am Heiligabend nur bis 14 Uhr geöffnet werden.
Versenden Sie ausschließlich Ihre Waren, dann kalkulieren sie die Last-Minute-Shopper-Aktion sorgfältig mit Ihrem Lieferdienst. Es muss garantiert sein, dass Ihre Sendung rechtzeitig ankommt. Bieten Sie Ihre Produkte zum Download an, dann können Sie Kurzentschlossene sogar zu den Feiertagen locken.

4. Last-Minute-Gutscheine zum Download

Da wir schon bei den Last-Minute-KäuferInnen sind. Sie können sie unterstützen, indem Sie Gutscheine zum Downloaden anbieten. So haben die KäuferInnen die Möglichkeit, wenn die bestellte Ware nicht vor Heiligabend eintrifft, wenigstens einen schönen Gutschein auszudrucken und zu verschenken. Das Gleiche gilt natürlich auch für Dienstleistungen.

5. Webseitentexte anpassen

Optimieren Sie vor den Feiertagen, am besten schon ab November, die Schlüssel-Texte Ihrer Webseite, so steigt die Chance gefunden zu werden. Die Worte Weihnachten, Feiertage, Advent, Silvester, Nikolaus usw. können beispielsweise dort erscheinen. Der Keywordplaner von Google unterstützt Sie beim Finden der richtigen Weihnachts-Schlüsselworte.
Achten Sie darauf, den Charakter Ihrer Texte durch die neuen Worte nicht zu zerstören. Das sollte ganz gut funktionieren, denn selbst bei Unternehmen, die wir kaum mit Weihnachten verbinden, lässt sich ein Bezug dazu herstellen.

Beispiele:
Dachdecker – Dank unserer bestens verlegten Schindeln, rutscht der Weihnachtsmann garantiert nicht aus.
Autoverleih – Wenn die Rentiere vom Weihnachtsmann schlapp machen sollten, dann kommt er zu uns.
Schuhgeschäft – Selbst der Heilige Nikolaus ist von unseren Schuhen begeistert.
IT – Gerade in der Adventszeit wollen Sie sich nicht mit streikenden PCs herumärgern.
Steuerberater – Warten Sie nicht erst auf das nächste Silvester, bevor Sie Ihre Steuererklärung angehen.

Tipp: Sichern Sie Ihre originalen Texte vorher ab, dann können Sie nach den Feiertagen diese schnell wieder online stellen.

Keyword-optimierte Texte können Sie in allen gängigen Sprachen schnell und günstig bei clickworker beauftragen.

6. Design der Webseite anpassen

Auch das Design Ihrer Internetseite lässt sich weihnachtlich gestalten. Nutzen Sie ein CMS, dann geht das mit weniger Klicks. Variieren Sie etwa die Akzent-Farbe oder den Hintergrund. Auch eine kleine Lichterkette am Logo oder Ähnliches, vermittelt Feiertagsstimmung.
Wie immer gilt dabei: Weniger ist mehr. Ändern Sie auf keinen Fall Ihre Homepage so extrem, dass Ihre Kunden sie nicht mehr wiedererkennen.

7. Videos, Fotos oder Slideshows

Ein kleiner weihnachtlicher Gruß Ihres Teams als Video an Ihre Follower gerichtet, kommt garantiert gut an. Alternativ kann es eine virtuelle Grußkarte per Mail sein oder eine Slideshow auf Facebook. Auf jeden Fall sollten dabei die Leute zu sehen sein, die hinter dem Unternehmen stehen. Nur so können Ihre Kunden eine echte Bindung zu Ihrer Firma aufbauen, denn Menschen fühlen sich gewöhnlich mit anderen Menschen verbunden und nicht mit AGs oder GmbHs.

8. Feiertagswettbewerb auf Facebook oder Instagram

Veranstalten Sie einen kleinen Wettbewerb passend zu den Feiertagen und Ihrem Unternehmen. Sie können beispielsweise Ihre Follower auffordern, eines Ihrer Produkte „festlich“ in Szene zu setzen und zu fotografieren oder zu filmen. Unter einem vorher festgelegten Hashtag auf Instagram oder auf Ihrer Facebook-Seite kann es dann veröffentlicht werden. Die beste Idee wird natürlich prämiert.

9. Feiertagsbeiträge im Blog

Betreiben Sie einen Blog, dann sollten Weihnachten und der Jahreswechsel Thema sein. Es gibt hier tausenden Anknüpfungspunkte. Auch können Sie in dieser Zeit Mal „menscheln“. Gewähren Sie einen Blick hinter die Kulissen oder erzählen Sie von einem Feiertagserlebnis, was Sie, Ihre Familie, Ihr Team oder Ihr Unternehmen besonders bewegt. Oder lassen Sie Ihre Mitarbeiter von deren schönsten Weihnachtsfesten oder Jahreswechseln berichten.

10. Rechtzeitig frohe Feiertage wünschen

Arbeiten Sie im B2B-Bereich, dann vergessen Sie nicht: Die meisten Büros sind über die Feiertage nicht besetzt. Versenden Sie also Ihre Weihnachts- oder Neujahrsgrüße rechtzeitig. Dieses Jahr sollten sie spätestens bis 20.12. da sein. Der 23.12. ist nämlich ein Montag, den nehmen sich viele frei.

11. Jahresrückblick

Veröffentlichen Sie in Ihrem Blog oder auf Ihrer Facebook-Seite zum Jahresende einen Jahresrückblick. Erzählen Sie von den Höhe- und ruhig auch Tiefpunkten des Jahres. Einen Ausblick auf das neue Jahr dürfen Sie ebenfalls gern geben.
Je nach Branche eignen sich für den Rückblick Videos, Slideshows, Texte oder auch ein Podcast.

12. Anderen helfen

Ihnen liegt die Umwelt am Herzen, Sie engagieren sich gegen Armut oder für den Tierschutz? Es gibt viele Dinge, die in unserer Welt nicht so sind, wie sie sein sollten. Warum nicht für Herzensprojekte spenden und Ihre Kunden oder Follower dazu auffordern, es Ihnen gleichzutun?
Arbeiten Sie als ein regionales Unternehmen, dann sollte auf jeden Fall ein ganz konkretes Projekt vor Ort sein, dass Sie unterstützen.

13. Kaufen und helfen

Alternativ zur Spendenaktion wie eben beschrieben, können Sie Ihre Spende an die Kauffreude Ihrer Kunden koppeln. Das kennen Sie von Brauereien, die für jeden gekauften Bierkasten 10 Cent dem Regenwald spenden. Etwas Ähnliches lässt sich ebenso in Ihrem Online-Shop veranstalten. Geben Sie beispielsweise 5 Prozent des Einkaufswertes als Spende an ein Projekt weiter.
Vergessen Sie nicht: Rechtzeitig vor dem Start dieser Aktion per Newsletter und Social Media darauf aufmerksam zu machen.

Fazit: Die Vorfeiertage sind eine attraktive Zeit fürs Online-Marketing

Adventskalender, Newsletter, Spendenaktion oder Wettbewerbe – es gibt viele Möglichkeiten, um in der Adventszeit neue Kunden zu gewinnen, alte zu reaktivieren und die Bindung zu vertiefen.

 

Dieser Artikel wurde am 03.December 2019 von Thomas geschrieben.

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von: Thomas K.

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