9 Tipps für Ihr Online-Marketing in der Coronazeit

28.05.2020

Corona + Online-Marketing

Gerade online bietet die Corona-Krise Unternehmern viele Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Soziale Medien, Google und die eigene Webseite sollten Sie deshalb in COVID-19-Zeiten besonders gut pflegen. Unsere 9 Tipps gelten im Zeitalter der Digitalisierung natürlich generell und auch für kommende Krisen.

1. Online präsentieren statt vor Ort

Sie betreiben eine Boutique und wollen die neue Sommerkollektion vorstellen? Damit Sie Kund*innen erreichen, die aktuell nicht zu Ihnen kommen können, präsentieren Sie doch die neuen Modelle selbst online. Ziehen Sie die besten Kleider an, filmen sich und stellen Sie die Videos online. Am besten jeden Tag ein neues Produkt. Und erzählen Sie dazu, was Ihnen an diesem oder jenem Kleidungsstück richtig gut gefällt. Dazu benötigen Sie nicht einmal eine eigene Homepage – eine Facebook-Seite oder ein Instagram-Account tun es auch.

2. Podcast produzieren

Podcasts sind ein Dauerbrenner. Viele Menschen lieben es, sich auf diese Art zu informieren, inspirieren oder unterhalten zu lassen. Dabei ist das Praktische an diesem Format: Wir können einen Podcast beim Autofahren, in der Bahn oder beim Kochen hören. Wir müssen nicht die ganze Zeit auf einen Bildschirm starren. Das entspannt.

Erstellen Sie deshalb selbst einen Podcast zu Themen, die mit Ihrem Business, den Auswirkungen von Corona und Ihrem persönlichen Erleben zu tun haben. Gerade wenn die Mischung aus Information und Unterhaltung stimmt, erreichen Sie schnell Zuhörer, die perfekt in Ihre Zielgruppe passen. Aber machen Sie bitte keine Werbeshow aus Ihrer Sendung.

Hier finden Sie eine gute Einführung in die Podcast-Produktion.

3. Live-Streams bringen „dabei sein-Gefühl“

Wenn der Großteil der Bevölkerung sich an Kontaktverbote halten muss, dann ist dieses „dabei sein-Gefühl“ umso wichtiger. Das erreichen Sie durch Live-Streams. Das können Webinare sein, in denen Sie beispielsweise FAQ, die sich bei Ihnen angesammelt haben, beantworten. Oder Sie präsentieren live auf YouTube oder Facebook ein neues Produkt oder eine neue Service-Leistung. Je nach Größe des Events, das Sie präsentieren wollen, lohnt es sich Werbung bei Instagram, Snapchat und Facebook zu schalten, um Ihre Zielgruppe abzuholen. Natürlich tut es in einigen Fällen auch das gute alte E-Mail-Marketing.

4. Corona-Newsletter

Auf jeden Fall sollten Sie Ihre Kunden über die aktuellen Veränderungen im Service und Ablauf informieren. Dazu reicht in der Regel ein Update auf der Website oder eine E-Mail. Erläutern Sie in dieser auch gerne, was es für Änderungen hinter den Kulissen gab. Ein klein wenig aus dem Nähkästchen plaudern stärkt die Kundenbindung ungemein.

Ganz wichtig: Kommt es zu Verzögerungen, beispielsweise bei der Auslieferung von Waren, dann kommunizieren Sie das VORHER. Nichts vergrault Ihre Kund*innen mehr, als wenn Sie erst nach 14 Tagen erfahren, dass sich der Versand ihrer Bestellung verzögern wird.

Wenn sich die Situation ändert, dann hilft ebenfalls eine Kundeninfo.

5. Corona-Newsticker

Ist Ihre Branche besonders von der Krise betroffen und hat jede Änderung der Corona-Maßnahmen direkte Auswirkungen auf Ihre Firma, dann lohnt sich die Einrichtung eines Newstickers. Hier können Sie kurz die Entscheidungen der Politik wiedergeben und Ihren Kunden und Partnern direkt ausführen, was sich dadurch in Ihrem Business ändern wird.

Der Newsticker sollte regelmäßig aktualisiert werden. Das bekommt übrigens auch Google mit und wird ihn entsprechend besser ranken.

6. Links aufbauen

Gerade in Krisenzeiten rücken die Menschen bildlich gesprochen näher zusammen. Versuchen Sie andere Firmen zu finden, die Sie unterstützen können. Das kann auch „nur“ ein Blogbeitrag für deren Homepage sein. Auf jeden Fall gibt Ihnen die Krise die Möglichkeit, eigene Produkte und Dienstleistungen unter neuen Aspekten zu präsentieren und dabei Linkaufbau zu betreiben.

7. Passenden Content produzieren

Generell sollten Sie Ihre Content-Planung an die COVID-19-Pandemie anpassen. Alle Themen müssen die aktuelle Situation berücksichtigen. Da die sich permanent ändern kann, sollten Sie entsprechend schnell reagieren.

Ereignisse, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten werden, können Sie schon jetzt in Content gießen. Die Veröffentlichung nehmen Sie dann vor, wenn das Ereignis wirklich eingetreten ist. Das ist genau wie bei Zeitungsredaktionen, die Nachrufe bereits schreiben, wenn die entsprechende Person noch nicht gestorben ist. Wenn aber der Moment kommt, muss der Nachruf nur aus der Schublade geholt werden.

8. Sonderangebote und Krisengeschenke

Sonderangebote und Geschenke sind ein altbewährtes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine Krise wie die Corona-Pandemie bietet da viele Möglichkeiten, entsprechende Aktionen zu veranstalten. Wägen Sie aber genau ab, welche Dinge Sie wie anpreisen. Es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass Sie die Not Ihrer Kunden ausnutzen.

9. Soziale Verantwortung zeigen

Unternehmen, die sich in der Krise durch Maßnahmen hervortun, die zeigen: „Wir übernehmen gesellschaftliche oder soziale Verantwortung“, bleiben den Verbraucher*innen positiv in Erinnerung. Das führt zu einem besseren Image und einer Stärkung der Marke.

Sie sind gefragt

Welche Tipps haben Sie noch für die Krise? Was haben Sie vielleicht selbst unternommen und wie erfolgreich war es? Schreiben Sie uns. Wir sind neugierig auf Ihre Anregungen.

 

Dieser Artikel wurde am 28.May 2020 von Thomas geschrieben.

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Thomas