Texten für Social Media: Worauf kommt es an?

07.12.2020

Texten für Social Media

Regelmäßige Posts in Social Media gehören zu den Must-haves im Marketing. Alle machen mit – und deshalb ist es schwer, aus der Masse herauszustechen. Wie textet man Beiträge für Twitter, Facebook & Co., die nicht nur aufmerksamkeitsstark sind, sondern auch das gewünschte Ziel erreichen? 7 Tipps für gute Texte in Social Media Foren.

1. Was ist das Ziel des Posts?

Was möchten Sie mit Ihrem Post erreichen? Das ist die erste Frage, die Sie sich stellen sollten. Denn der Zweck macht den Unterschied. Worum geht es?

  • Aufmerksamkeit für ein Produkt oder eine Marke?
  • Der Klick auf einen Link?
  • Oder das Sammeln von Likes oder Kommentaren?

Wer sich über das Ziel des Textbeitrags im Klaren ist, hat eine gute Grundlage für das Erstellen des Posts. An diesem Ziel orientieren sich Inhalt, Wortwahl und Tonalität.

2. Fasse dich kurz

Warum ist Twitter so erfolgreich? Weil die Anzahl der Zeichen pro Tweet begrenzt ist. Der Internet-User von heute hat keine Zeit. Er möchte kurz und knapp informiert werden. Genau diese Nische hat Twitter genutzt und wurde zur Weltmarke.

Lange Texte werden nicht gelesen. Kurze, treffsichere Beiträge erreichen die Zielgruppe. Deshalb ist es wichtig, eine Message mit wenigen Worten an den Leser zu bringen. Auch wenn andere Social Media Portale mehr erlauben: Die Grenze von 280 Zeichen pro Post sollte auch bei Facebook, Instagram & Co. immer „die Schere im Kopf“ markieren.

3. Der Kanal bestimmt die Wortwahl

Worüber man schreibt und wie man es schreibt, hängt entscheidend vom Kanal ab. Denn je nach Social Media Plattform sind auch die Zielgruppen unterschiedlich.

  • Facebook ist für seine lockere Sprache und humorvollen Beiträge bekannt.
  • Auf LinkedIn hat der Schreiber mit seriösen Texten Erfolg.
  • Auf Instagram steht das Bild im Vordergrund. Der Text ergänzt das Bild.
  • Bei Twitter steht eindeutig der Text im Vordergrund: 280 Zeichen für eine knappe Botschaft. Das muss reichen.

Der Ton macht die Musik. Jede Internetplattform hat ihre eigenen Regeln – das fängt schon mit der Ansprache des Kunden an: Du oder Sie? Wer hier nicht aufpasst, schreibt schnell ins Leere.

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4. Das Richtige schreiben – und richtig schreiben

Das Auge liest mit. Es kommt also nicht nur darauf an, die Leser mit interessanten Inhalten zu locken. Wichtig ist auch, dass sich keine Rechtschreibfehler in den Text einschleichen. Denn eine falsche Orthografie wirkt inkompetent. Diese Inkompetenz verbindet der Leser dann unmittelbar mit dem Unternehmen. Das ist schlecht fürs Image – und für den Umsatz.

Texte mit Rechtschreibfehlern wirken nicht nur inkompetent, sie stören auch beim Lesen und lenken damit vom Inhalt ab. Deshalb muss jeder Text durch eine Rechtschreibprüfung – und mindestens einmal von einem Menschen gegengelesen werden.

5. Alte Formeln wirken Wunder

AIDA – diese Formel kennt jeder, der zumindest einmal einen Werbe-Crashkurs belegt hat. Dass diese Formel mittlerweile schon Patina angesetzt hat, ändert nichts an der Wirksamkeit. Zumindest als Inspiration leistet die Abkürzung immer wieder gute Dienste:

  • A wie Attention: Aufmerksamkeit schaffen.
  • I wie Interest: Interesse erzeugen.
  • D wie Desire: Verlangen wecken.
  • A wie Action: Eine Handlung hervorrufen.

Ein Beispiel:

  • Dein Onlineshop kann mehr. Möchtest du mehr Klicks – und dadurch den Umsatz steigern? Dann folge einfach diesen Tipps.

Die Zeitspanne zwischen Attention und Action ist kurz. Das Modell arbeitet vor allem mit einem psychologischen Trick: Es wirkt, weil der Angesprochene kaum nachdenkt, sondern auf möglichst einfache und kurze Art überzeugt wird. Gerade für Social Media Posts ist AIDA deshalb ideal.

6. Wie geht’s weiter? Der Call-to-Action

Jeder Post verfolgt ein bestimmtes Ziel. Bei jedem Post muss deshalb sofort ins Auge springen, was der User als Nächstes tun soll. Das ist in den meisten Fällen ein Link – zum Beispiel zur Produktseite in einem Onlineshop.

Der Call to Action selbst (also in der Regel der Anchor-Text) ist kurz, knapp und unmissverständlich. Er sollte zudem die Neugier wecken.

7. Selber schreiben oder Texte schreiben lassen?

Wer gut verkaufen kann, ist nicht unbedingt ein begnadeter Texter. Und wer rechnen kann, beherrscht nicht zwangsläufig alle Rechtschreibregeln. Umso wichtiger ist es, dass ein Textbeitrag Qualität signalisiert. Für die Formulierung einer guten Idee lässt sich schnell ein guter Texter finden, der die Botschaft in die richtige Form bringt.

Fazit

Die Konkurrenz ist groß. Deshalb ist es ist gar nicht so einfach, bei Twitter, Facebook & Co. Aufmerksamkeit zu schaffen. Mit etwas Übung oder professioneller Hilfe klappt es aber, dass sich die eigenen Posts aus der Masse hervorheben – und damit zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Online-Marketing werden.

 

Dieser Artikel wurde am 07.December 2020 von Jan Knupper geschrieben.

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Jan Knupper