7 Tipps für die Shop-Optimierung

29.03.2021

Shop-Optimierung

Shop-Optimierung – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wer angesichts wachsender Konkurrenz im E-Commerce seine Umsätze sichern oder verbessern möchte, kommt um regelmäßige Verbesserungen nicht herum. Wo sind die wichtigsten Stellschrauben? Hier sind 7 Tipps für mehr Online-Umsätze.

1. Conversions messen und reagieren

Das Ziel eines jeden Onlineshops ist klar: Optimale Conversions. Und die beste Conversion im digitalen Store ist ein Verkauf. Für die Shop-Optimierung gilt es herauszufinden, welche Faktoren die Conversion beeinflussen. Messbare Werte sind zum Beispiel:

  • die Zahlen des Warenkorbs,
  • die Abbruchraten
  • und die Payment-Prozesse.

Aber auch andere Kennzahlen geben Aufschluss über Optimierungspotenziale: die Retourenquote, der durchschnittliche Warenkorbwert und die Newsletter-Performance sind nur einige Beispiele.

Für die Überprüfung der wichtigsten Kennzahlen gibt es viele Tools, die bereits in hochwertigen Shopsystemen integriert sind. Aber auch hier lohnt es sich, die Entwicklungen der Tracking-Möglichkeiten ständig zu beobachten.

2. Mehr Infos in den Warenkorb

Warenkorbwerte eignen sich ideal für einen Vergleich mit den tatsächlich vollzogenen Transaktionen. Es liegt auf der Hand, dass etwas nicht stimmt, wenn große Lücken zwischen Warenkorbinhalten und Verkaufszahlen klaffen.

Ein signifikanter Zusammenhang besteht zwischen der Übersichtlichkeit und Transparenz eines Warenkorbs einerseits und der Abbruchrate andererseits. Vor dem entscheidenden Klick möchte der User noch einmal alles auf einen Blick haben. Jeder Klick zurück erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs. Je mehr Infos, desto besser: Essenziell sind Preis, Menge, Gesamtsumme, Steuern, Versandkosten und das Vorschaubild.

Gerade das Bild darf im Warenkorb nicht fehlen. Wer einen Kauf durchführt, möchte noch einmal genau wissen, für welche Produkte er sich entschieden hat.

3. Die Customer Journey verbessern

Zwischen dem Klick auf den Shop bis zum Kauf liegen viele Schritte – die Customer Journey. Eine gute User Experience, also eine positive Erfahrung auf diesem Weg, ist Voraussetzung für Umsätze. Um die Customer Journey zu messen, ist jeder einzelne Schritt wichtig – und messbar:

  • Wie viele Klicks hat ein Produkt?
  • Wie hoch ist die Abbruchrate?
  • Wohin erfolgt der nächste Klick?
  • Wie viele User legen das Produkt in den Warenkorb?
  • Wie viele potenzielle Kunden gehen im finalen Checkout verloren?

Tools für die Messung des Conversion-Funnels zeigen die effektivsten Touchpoints und die kritischen Ausstiegspunkte. Gerade die Touchpoints sind für die Shop-Optimierung interessant. In erster Linie können Abbrüche an diesen Punkten vorzeitig verhindert werden. Zum anderen eignen sich diese Stationen für zusätzliche Kaufanreize.

4. Mehr Zahlungsoptionen verbessern die Conversion

Tatsächlich weisen viele Untersuchungen darauf hin, dass Payment-Prozesse für die Kaufbereitschaft der Kunden eine große Rolle spielen. Wer als potenzieller Käufer seine bevorzugte Bezahlungsmethode nicht findet, klickt häufig zur Konkurrenz. Das heißt: Mehr Zahlungsmöglichkeiten – bessere Umsatzzahlen.

PayPal und Co. stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Auch der Kauf auf Rechnung wird immer häufiger gewählt. Wenn dies auch für den Verkäufer mehr Risiko bedeutet, ist der Trend doch unverkennbar: Immer weniger Menschen wollen auf ein Produkt sparen, wenn sie es dank bequemer Finanzierungsmethoden sofort haben können. Multiple Checkout-Optionen inklusive Ratenzahlung steigern die Umsätze.

5. Auch Shops brauchen SEO

Suchmaschinenoptimierung für Websites ist niemals statisch, denn das Internet verändert sich jeden Tag. Darauf muss eine erfolgsorientierte Website reagieren. Das ist eigentlich eine Binsenweisheit. Dass aber auch Onlineshops ständig für Suchmaschinen optimiert werden müssen, ist bei vielen Betreibern weniger bekannt. Oft reichen nur wenige Eingriffe, um die Besucher- und Umsatzzahlen zu pushen – mit der richtigen Shop-Optimierung:

  • Keyword-Check: Welche Suchbegriffe geben die User ein, wenn sie ein Produkt suchen? Metadaten und Produktbeschreibungen sollten auf diese Keywords optimiert werden.
  • Duplicate Content vermeiden: Artikelbeschreibungen von der Stange wertet Google negativ.
  • Technische Optimierungen: Veraltete HTML-Standards und Programmierfehler sieht Google nicht gern.

Neben Aufräumarbeiten auf der Seite bringt auch ein effektives Offpage-SEO-Konzept Gewinne. Organische Backlinks von hochwertigen Seiten sind Pluspunkte für das Ranking.

Tipp:
Lassen Sie hochwertige, einzigartige Produktbeschreibungen erstellen – schnell und einfach bei clickworker.

6. Bilder optimieren

Bilder sagen mehr als Worte. Auf einer Onlineshop-Seite sieht jeder Interessent zuerst auf das Produktbild. Und dieses hinterlässt den so wichtigen ersten Eindruck – selbst die beste Produktbeschreibung kann eine negative „first impression“ niemals zu 100 Prozent korrigieren.

Ein Onlineshop-Betreiber muss sich deshalb in puncto Dateigröße zwischen Pagespeed und Qualität entscheiden. Angesichts immer besserer Internetverbindungen und leistungsstarker Endgeräte dürfte die Entscheidung nicht schwerfallen: Im Zweifel für die Qualität. Denn das bessere Bild sorgt für messbar mehr Umsätze.

7. Die Zielgruppe im Blick

Der Kunde ist König. Und im anonymen Netz heißt dieser König Zielgruppe. Je detaillierter die Informationen über diese Zielgruppe sind, desto mehr Einstiegspunkte gibt es für die Shop-Optimierung. Aussagekräftige Daten über die Zielgruppe eröffnen kreative Möglichkeiten, User in bestimmte Richtungen zu lenken.

Neben der Datenanalyse, die vor allem auf dem Surfverhalten der Internetsurfer beruht, ist Social Listening eine effektive Strategie, um mehr über die Zielgruppe zu erfahren. Basis für solche Informationen bieten Social Media-Plattformen durch Interaktionen, Kommentare, Resonanzen und Emotionen. So behalten Shopbetreiber die neuesten Trends stets im Blick.

Fazit

Die Konkurrenz im Onlineshop-Business wird größer – wer den Anschluss nicht verlieren möchte, setzt auf ständige Shop-Optimierung. Diese erfordert in erster Linie relevante Daten über die Zielgruppe und die User. Denn nur wer die Bedürfnisse der potenziellen Kunden kennt, kann auf ihre die Wünsche reagieren.

 

Dieser Artikel wurde am 29.March 2021 von Jan Knupper geschrieben.

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