Content-Marketing-Kampagnen erfolgreich umsetzen

04.08.2021

Content-Marketing-Kampagnen umsetzen

Von der Theorie in die Praxis: Im ersten Teil ging es um die Planung einer Content-Marketing-Kampagne. Und wie sieht die Realisierung der Ideen aus? Darum geht es in diesem zweiten Teil. In der harten Wirklichkeit klappt nicht immer alles so wie geplant – doch es gibt Tricks, um Fehler zu vermeiden und die Stellschrauben in Richtung Erfolg zu drehen.

Check vor dem Start

Wenn die Planung einer Content-Marketing-Kampagne abgeschlossen ist, beginnt die Umsetzung. Vor dem Beginn der Content-Marketing-Kampagne gilt es, das Projekt auf Herz und Nieren zu prüfen. Sind alle Stellschrauben richtig gedreht? Hier kommt es zum Beispiel auf folgende Punkte an:

  • In welchen Formaten soll der Content die User erreichen?
  • Welche Keywords sind relevant für das Thema? Das gilt für alle Kanäle, die textbasiert sind und von Suchmaschinen gecrawlt werden: Landingpages, Blogartikel oder Produktbeschreibungen.
  • Ist die laufende Auswertung der Kampagne gesichert? Nur so lassen sich eventuelle Fehler noch während der Laufzeit beheben.

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Für die Umsetzung von Content-Marketing-Kampagnen gibt es zahlreiche Formate: Landingpages, Videos und Infografiken sind nur einige Beispiele. Es ist vorteilhaft, die einzelnen Formate bei der Analyse der Kampagne getrennt zu prüfen, um Raum für eventuelle Änderungen zu haben. Viele Inhalte können nach der Kampagne für neue Zwecke recycelt werden.

Flexibel sein

In der Umsetzungsphase einer Content-Marketing-Kampagne ereignet sich regelmäßig Unvorhergesehenes – das kann die zeitliche Planung erheblich beeinflussen. Manchmal wirken sich diese Probleme aber auch auf die inhaltliche Gestaltung einer Kampagne aus. Offenheit für Anpassungen ist deshalb wichtig:

  • Lassen sich Termine verschieben, um mehr Zeit zu gewinnen oder die Kampagne an aktuelle Entwicklungen anzupassen?
  • Gibt es Unterstützung von außen für schnelle Hilfe? Vor allem bei technischen Problemen ist diese Option überlebenswichtig.

Damit genügend Spielraum für flexibles Handeln bleibt, sollte der Zeitraum für die Content-Marketing-Kampagne genügend Puffer enthalten.

A/B-Testing in Realtime

Auch für kleinere Projekte gibt es mittlerweile effektive und kostengünstige Tools, die den Erfolg einer Content-Marketing-Kampagne laufend messen. Insbesondere die Methode des A/B-Testens hat sich dabei bewährt. A/B-Tools messen während der Kampagne die relevanten Conversions und tragen damit zu einer ständigen Optimierung bei. Anhand einer Landingpage lässt sich dieses Verfahren ganz einfach erklären:

  • Den Besuchern der Seite werden nach dem Zufallsprinzip unterschiedliche Versionen gezeigt.
  • Das A/B-Tool misst dabei die Unterschiede: Klicken zum Beispiel mehr Besucher der Seite A oder der Seite B auf den Call-to-Action-Button?
  • Sobald genügend User die Seiten besucht haben und ein statistisch signifikantes Ergebnis vorliegt, wird entweder Version A oder Version B als finale Version ausgewählt.

So geht es beliebig lange weiter. Prinzipiell kann jedes Element einer Landingpage getestet werden. Nach und nach optimiert sich die Seite, indem sie immer wieder verändert und den User-Reaktionen angepasst wird.

Die Werbetrommel rühren

Eine Content-Marketing-Kampagne kann noch so gut sein: Wenn sie niemand bemerkt, war alle Mühe umsonst. Es ist also wichtig, auf die Kampagne aufmerksam zu machen. Und dies ist ein Prozess, der vor und während der Kampagnenlaufzeit stattfindet. Er muss deshalb besonders flexibel sein:

  • Vor allem Social Media spielt für diesen Zweck eine Rolle. Facebook, Twitter und Instagram sind die wichtigsten Kanäle, um eine Botschaft zu verbreiten.
  • Hierfür gibt es Tools, die Messages gezielt für verschiedene Kanäle aufbereiten und veröffentlichen.
  • Eine ständige Auswertung der User-Reaktionen (zum Beispiel in Form von Kommentaren) ist hierbei essenziell für den Erfolg der Kampagne.

Eine weitere Möglichkeit ist die Kooperation mit anderen Websites nach dem Motto: Du bekommst einen Gastbeitrag, ich bekomme einen Link. Hier gilt aber: Nicht nur die Masse macht es. Zielführend sind ausschließlich Backlinks von Seiten, die für das Thema relevant sind und gleichzeitig eine gute Reputation bei Google haben.

Die Auswertung der Content-Marketing-Kampagne zum Schluss

Am Ende einer Content-Marketing-Kampagne steht die Auswertung. Das ist wichtig, um von guten und schlechten Erfahrungen für zukünftige Werbemaßnahmen zu profitieren. Wichtige Fragen sind zum Beispiel:

  • Hat die Kampagne ihr Ziel erreicht? Gab es genügend Besucher? Hat sich der Umsatz gesteigert? Wurden genügend Leads generiert?
  • Steht der Aufwand für die Kampagne in einem angemessenen Verhältnis zum Erfolg?
  • An welchen Stellen gab es Probleme? Wären diese im Vorfeld vermeidbar gewesen?

Die aus einer einzelnen Kampagne gewonnenen Erfahrungen eignen sich auch zum Check der zugrundeliegenden Content-Marketing-Strategie. Die fünf Schritte einer Content-Marketing-Kampagne kurz zusammengefasst:

  1. Planen
  2. Erstellen
  3. Distribuieren
  4. Analysieren
  5. Anpassen der Content-Marketing-Strategie

Nach dem fünften Punkt kann schon die nächste Kampagne starten. Im Idealfall wird eine neue Kampagne immer besser als die letzte sein, weil sie auf den Erfahrungen der vorherigen aufbaut.

Fazit

Jede Content-Marketing-Kampagne wird Teil eines Kreislaufs, denn nach einer abgeschlossenen Kampagne ist der Weg für nächste frei. Und diese basiert wiederum auf der umfassenden Strategie, die aufgrund der gewonnenen Erfahrungen neue Impulse erhält. So führt eine intelligent geplante und durchgeführte Content-Marketing-Kampagne zu mehr Umsätzen.

 

Dieser Artikel wurde am 04.August 2021 von Jan Knupper geschrieben.

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Jan Knupper




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