On-page SEO – Kurzerklärung

Als On-page SEO oder On-page Optimierung werden alle Maßnahmen bezeichnet, die darauf abzielen, eine Webseite so zu gestalten, dass sie vom Nutzer zum einen möglichst schnell gefunden werden kann und zum anderen ihre Inhalte gut lesbar sind. Zur Optimierung wird der Content der Webseite meist auf ein bestimmtes Keyword oder eine komplette Keyword-Phrase ausgelegt. Nicht verwechselt werden darf die On-page Optimierung mit der On-site Optimierung. Während es bei Letzterer um eine Optimierung eines kompletten Internetauftritts inklusive aller Unterseiten geht, bezieht sich On-page SEO nur auf eine einzige, einzelne Seite innerhalb einer Domain.

Mit On-page SEO das Ranking verbessern

On-page SEO ist die Durchführung sämtlicher Verbesserungsmaßnahmen, die sich ausschließlich auf eine einzelne zu optimierende Webseite beziehen, extern nicht beeinflussbar sind und daher meist auch vom Webseitenbetreiber selbst durchgeführt werden. Ziel ist es, die Seite letztendlich so aufzubereiten, dass Sie vom Leser schnell gefunden werden kann. Beeinflussbare Faktoren zur Optimierung unterteilen sich im Groben in inhaltliche, strukturelle und technische Aspekte. Inhaltlich kann eine Seite in Bezug auf die Keywordauswahl oder die Wahl der passenden Überschriften optimiert werden. Bei der strukturellen Verbesserung geht es meist um die Linkstruktur. Im technischen Bereich zählen die richtigen Header und der Einsatz entsprechender Tags zu den Kernaufgaben des On-page SEO. All dies mit dem Ziel, bei Suchmaschinen wie Google oder Bing ein möglichst hohes Ranking zu erreichen.

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Warum On-page Optimierung sinnvoll ist

Immer wenn ein Nutzer in einer Suchmaschine eine Suchanfrage stellt, läuft im Hintergrund von Google und Co eine umfangreiche Abfrage millionenfacher Webseiten ab. Unzählige Seiten werden nach bestimmten Kriterien verglichen und anschließend mit dem für den Anwender passenden Ergebnis aufgelistet. Die Auflistung dieser Ergebnisse geschieht wiederum nach einer von der Suchmaschine bestimmten Relevanz: Das für die Suche vermeintlich bedeutendste Ergebnis wird an erster Stelle angezeigt, danach die weniger wichtigen usw. Verantwortlich für das Aufzeigen dieser Rangliste ist die sogenannte SERP. SERP steht für Search Engine Result Page und bezeichnet die Seiten, auf denen die Suchergebnisse gelistet werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten User nur die ersten 10 Ergebnisse beachten und ihre Clicks darauf konzentrieren. Demzufolge hat ein Webseitenbetreiber natürlich gesteigertes Interesse, unter diesen Top-10 Ergebnissen zu erscheinen. Im Rahmen von On-page SEO wird der Betreiber einer Webseite daher bestimmte Markierungen auf seiner Seite setzen, die der Suchmaschine zeigen, wie relevant seine Seite für eine bestimmte Suche ist und welche Beziehung zu den Unterseiten der Domain besteht. Je besser diese Seite also optimiert wurde, desto größer sind die Chancen auf ein gutes Ranking in den SERPs.

Wichtige Faktoren des On-page SEO

Alle Faktoren, die für ein hohes Ranking relevant sind, gibt Google leider immer noch nicht bekannt. Ebenso wenig wie das Unternehmen Aussagen macht, wie stark sich bestimmte Maßnahmen auf das Ranking einer Website exakt auswirken. Es gibt allerdings durchaus eine Reihe von Faktoren, von denen bekannt ist, dass sie maßgeblich die Reihenfolge innerhalb einer SERP beeinflussen. Besonders wichtig sind speziell:


Keywords

Als wichtigstes Element einer Webseite bezüglich SEO wird das Keyword angesehen. Da eine Suchmaschine immer den gesamten Seitentext abarbeitet, sollten die Keywords auch immer über die gesamte Webseite verteilt und an möglichst vielen unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden. Synonyme und verwandte Begriffe sollten im Idealfall ebenfalls nicht nur im Text vorkommen, sondern auch entsprechend sinnvoll platziert werden – beispielsweise in Überschriften, die als besonders bedeutend angesehen werden. Auf diese Weise können die Webseitenbetreiber der Suchmaschine deutlich machen, wofür man sie finden sollte. Nicht ganz einig sind sich die Experten, was Häufigkeit und Dichte der Schlüsselwörter betrifft, da sich der ideale Prozentsatz innerhalb eines Textes im Laufe der Jahre immer wieder einmal verändert hat. Ein zu geringer Einsatz von Keywords gilt allerdings ebenso als Ranking-Killer wie eine zu häufige Verwendung auf Kosten der Lesbarkeit.


sowie
Meta-Tags

Als Meta-Tags werden Zeichen im HTML-Code bezeichnet, die eine Webseite genauer beschreiben und dies dann an die Suchmaschine weitergeben. Die Webseitenbetreiber haben mit Meta-Tags die Möglichkeit, zu definieren, was alles übermittelt werden und wie eine Suchmaschine mit der Seite umgehen soll. Vergleichbar sind Meta-Tags etwa mit Barcodes aus dem Consumer-Bereich. Die beiden wichtigsten Meta-Tags sind Title-Tag und Meta-Descritpion-Tag. Während das Title-Tag üblicherweise als Überschrift in den Ergebnissen verwendet wird und die Webseite benennt, dient das Meta-Description-Tag zur Inhaltsbeschreibung einer Seite und wird vorzugsweise als Teaser genutzt. In beiden genannten Tags ist der Einsatz von Keywords sinnvoll, um das Ranking zu beeinflussen.

Strukturelle Verbesserungen

Strukturell sollte eine Webseite ebenfalls für Suchmaschinen optimiert werden, da Google und Co klar gegliederten Content bevorzugen. Mit Headline-Tags (h1, h2…), Listen-Tags (ul) oder mit durch Tags markierte Keywords können die Inhalte einer Seite gut organisiert werden. Erfahrungen zeigen, dass eine entsprechende Seitenstruktur von der Suchmaschine honoriert wird, da dies signalisiert, dass die Webseite nutzerfreundlich aufgebaut ist. So sollte zum Beispiel eine Unterseite mit möglichst wenigen Clicks erreicht werden; die Links sollten entsprechend platziert sein, sodass sich der User von jeder beliebigen Stelle auf bevorzugte Seiten navigieren kann. Selbst die Länge einer URL gilt mittlerweile als Faktor für das Ranking.

Auch ein möglichst einfacher Zugriff auf die Seite von der Suchmaschine aus wird honoriert. So sollten in der robots.txt-Datei die entsprechenden Zugriffsrechte eingeräumt und die Indexierung durch das Vorhandensein einer Sitemap erleichtert werden.

Ebenfalls relevant für das Ranking sind die Ladezeiten einer Webseite. Da alle Suchmaschinen davon ausgehen, dass ein Nutzer die Seite wieder verlässt, wenn er zu lange auf den Aufbau von Bildern und Text warten muss, ist eine hohe Geschwindigkeit enorm wichtig. Webseitenbetreiber sollten daher besonders bei eingebundenen Bildern auf entsprechende Kompression achten.

Software für besseres On-page SEO

Bei rund 200 Faktoren, die Auswirkungen auf das Ranking einer Webseite haben können, verliert man schnell den Überblick, an welchen Stellschrauben bereits gedreht wurde und was noch zu verbessern ist. Am Markt gibt es jedoch einige Programme, die den Webseitenbetreiber beim On-Page SEO unterstützen können. Ein Tool wie PageSpeed analysiert die Ladezeit einer Seite und gibt Tipps zur Optimierung. Kostenpflichtige Programme zur exakten Bestimmung von Keywords und weitergehenden Analyse wie Sistrix sind dabei ebenso vertreten wie die kostenlose Search Console von Google oder Google Analytics.

Fazit

Wer On-page SEO richtig einsetzt, sorgt dafür, dass seine Webseite von den Suchmaschinen nicht nur gefunden, sondern auch an prominenter Stelle gelistet wird. On-page SEO ist daher ein unverzichtbares Instrument, um den Traffic für die eigene Webseite zu steigern.