Online-PR – Kurze Begriffserklärung

Zur Online-PR (Online Public Relations) gehören alle Maßnahmen, die der Außendarstellung eines Unternehmens auf digitalen Kanälen dienen. Online-PR ist Öffentlichkeitsarbeit im Internet.

Online-PR: Public Relations auf digitalen Kanälen

PR ist die Abkürzung für Public Relations. Es geht um die Beziehungen eines Unternehmens zur Öffentlichkeit. Dazu gehören alle Bereiche der Kommunikation nach außen, zum Beispiel über die Presse. Aber auch die Art, wie ein Unternehmen mit den Kunden kommuniziert, ist ein Teil der PR. Weil immer mehr Kommunikationsprozesse online erfolgen, hat sich die Online-PR mittlerweile als eigenständiges Gebiet entwickelt.

Public Relations-Maßnahmen konzentrierten sich früher vor allem auf die Veröffentlichung von Pressemitteilungen für Printmedien. Inhalte dieser Pressemitteilungen waren meist News aus dem Unternehmen. Online-PR zielt auf andere Kanäle ab: Online-Pressedienste, Blogs und Social Media-Portale wie Xing, Facebook und Twitter. Es geht hier um die strategische Verbreitung von Neuigkeiten und Informationen mit dem Ziel, dass diese im Internet weiterverbreitet werden. Dabei gilt es, möglichst viele Mitglieder der Zielgruppe zu erreichen.

Die klassischen PR-Kanäle Rundfunk, TV und Printmedien spielen bei der Online-PR eine eher untergeordnete Rolle als Nebenstränge in einem PR-Gesamtkonzept. Selbstverständlich wird aber auch im digitalen Zeitalter der Offline-Bereich für Werbezwecke genutzt.

Ziele von Online-PR

Online-PR wird unter anderem eingesetzt,

  • um die Reputation des Unternehmens zu verbessern.
  • um neue Zielgruppen für die eigenen Produkte zu erreichen.
  • um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ein bestimmtes Thema zu lenken.

Online-PR umfasst deshalb sowohl Aspekte des Marketings, der Werbung, der Kommunikationspolitik sowie der Beziehungen zu Kunden, Partner-Unternehmen und Investoren.

Portale wie Twitter, Facebook und Xing haben mittlerweile auch für Public Relations eine so große Bedeutung gewonnen, dass viele Marketing-Experten bereits von Social Media Relations sprechen, wenn sie die Öffentlichkeitsarbeit im Internet meinen.

Tipps für erfolgreiche Online-PR

Wer Online-PR mit Erfolg betreiben möchte, sollte sich vorab diese fünf W-Fragen stellen:

  1. Welche Merkmale kennzeichnen die Zielgruppe?
  2. Wo ist diese Zielgruppe aktiv?
  3. Welcher Content wird von dieser Zielgruppe nachgefragt?
  4. Wie sieht das derzeitige Image des Unternehmens aus?
  5. Wie soll die Reputation des Unternehmens in Zukunft aussehen?

Wer sich bei der Erstellung von Content für Online-PR an diesen Fragen orientiert, erzielt gute Reichweiten und Pluspunkte für die Unternehmenskommunikation. Anhand dieser Fragen konzipierte Inhalte, können in verschiedenen Formaten kommuniziert werden:

  • Mitteilungen für Online-Presseportale,
  • Veranstaltung von Online-Pressekonferenzen,
  • Durchführung von Webinaren und Kundenbefragungen,
  • Newsletter, Corporate Blogs, Podcasts.

Diese Maßnahmen werden durch zahlreiche andere, teils sehr spezialisierte, strategische Konzepte ergänzt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Influencer Relations: Zusammenarbeit mit Youtubern und Bloggern, die für ein relevantes Thema einen großen Einfluss haben.
  • Newsjacking: der gezielte Einsatz von Nachrichten zum Nutzen des Unternehmens.
  • Agenda Surfing: Themen zum richtigen Zeitpunkt online platzieren.

Maßnahmen und Verbreitungswege sind gerade bei der Online-PR vielfältig. Mit der rasanten Entwicklung des Internets steigt auch die Zahl der Möglichkeiten, digitale Public Relations gezielt einzusetzen und die Reichweite von Content zu erhöhen.

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Online-PR für das Bild des Unternehmens im Netz

Auch Öffentlichkeitsarbeit und Marketingkommunikation finden heute zum größten Teil online statt. Deshalb gehört Online-PR für die meisten Unternehmen mittlerweile zu einem selbstverständlichen Teil des Marketings. Die Ziele der Online-PR entsprechen im Wesentlichen denen der klassischen Public Relations. Durch die Vielzahl der Kommunikationsmöglichkeiten im Internet liegt der Fokus hier aber vor allem auf der möglichst effizienten Verbreitung von Content, der sich positiv auf die Reputation des Unternehmens auswirkt.