Interaktive Wertschöpfung: Innovation durch Öffnung

Der Begriff „interaktive Wertschöpfung“, auch bekannt als „Open Innovation“ oder „offene Innovation“, bezieht sich auf die Steigerung des Innovationspotenzials eines Unternehmens durch die kommunikative Vernetzung mit der Außenwelt. Hierbei wird versucht, Ideen und Vorschläge von außenstehenden Einzelpersonen oder Institutionen kreativ zu nutzen, um dadurch das eigene Innovationspotenzial zu steigern. Dies geschieht durch die interaktive Einbindung der Außenwelt in den Wertschöpfungsprozess des Unternehmens.

Innovativ sein in einer globalisierten Welt

Da in der heutigen globalisierten Welt der Konkurrenzdruck zwischen Unternehmen ständig zunimmt, sind viele Hersteller nicht mehr in der Lage, aus eigener Kraft das nötige Innovationspotenzial zu entwickeln. Die interaktive Wertschöpfung bietet daher die Möglichkeit, auf das Wissen von Außenstehenden zurückzugreifen, um die Produkte zu verbessern. Zu diesen Außenstehenden, die ihr Wissen nutzbringend weitergeben können, zählen zum einen die Lieferanten, die ein bestimmtes Produkt vertreiben, und zum anderen sind die Kunden selbst eine bedeutende Innovationsquelle.
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Schwarmintelligenz nutzen

Die digitale Vernetzung der Welt und somit der Bezugsgruppen eines Unternehmens ermöglicht es, die Außenwelt an den vormals nur unternehmensintern durchgeführten Denkprozessen teilhaben zu lassen. So nutzt die interaktive Wertschöpfung intellektuelle Ressourcen externer Gruppen für sich.

Dem Schwarm nützen

Neben der Nutzung externer Ressourcen wirkt die interaktive Wertschöpfung auch in die andere Richtung: Im Unternehmen vorhandenes Wissen wird der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt. Dies kann in Form von Patenten oder Lizenzen, aber auch durch die Veröffentlichung von Open-Source-Lösungen geschehen.

„Give and Take“ in einer vernetzten Gesellschaft

Durch den Austausch von Wissen mit dem Netzwerk erreicht die interaktive Wertschöpfung verschiedene Ziele: Die Nutzung externer Ressourcen entlastet effektiv die unternehmensinternen. Kunden, Lieferanten und Mitbewerber werden durch die interaktive Wertschöpfung in Entwicklungsprozesse eingebunden, so dass ein Empfinden einer Verbundenheit entsteht und gemeinsame Standards entwickelt werden können. Die Bereitstellung von Unternehmenswissen fungiert als Werbung und verhilft zu einem positiven Image.