Schwarmintelligenz – Viele wissen mehr als einer

Schwarmintelligenz” stammt eigentlich aus der Biologie, wo der Begriff Fähigkeiten und Errungenschaften beschreibt, die erst aus dem Zusammenwirken von vielen Individuen in einer Masse entstehen. Mit dem Begriff “Schwarmintelligenz” wird im Crowdsourcing das Phänomen umschrieben, dass bei der Zusammenarbeit von vielen Einzelpersonen an einer Aufgabe die Ergebnisse oft besser sind, als bei einem einzigen alleine. Das liegt daran, dass das zusammengefasste Wissen der Gruppe eine umfassendere und vielschichtigere Behandlung der Aufgabe erlaubt, die sich auch in deutlich besseren Ergebnissen auswirkt.

Bedeutung des Begriffs für das Thema Crowdsourcing

“Schwarmintelligenz” ist die am häufigsten benutzte Übersetzung für das englische Wort “Crowdsourcing” und ist somit ein fundamentaler Baustein dieses Trends. In vielen Bereichen des Crowdsourcing wird die kollektive Intelligenz der Vielen genutzt, um die Ergebnisse zu verbessern. Beispiele dafür sind das Crowdtesting, bei dem viele User in Apps oder Webanwendungen nach Fehlern suchen, oder Wikis, wo jeder Leser die Artikel bearbeiten und erweitern kann. Auch bei der Suche nach Plagiaten mithilfe von Internetplattformen, die für eine Masse von Plagiatsuchern zugänglich sind, wird Schwarmintelligenz heute erfolgreich eingesetzt. Ein weiteres Beispiel sind Kundenbewertungen für Produkte in Online-Shops, die in großer Anzahl dazu beitragen könnten, die Produktpalette anzupassen. Demnach hat Schwarmintelligenz für Innovationsprozesse in Unternehmen noch großes Potenzial.
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Grenzen der Schwarmintelligenz

Forschungsergebnisse werfen die Frage auf, inwiefern die kollektive Intelligenz auch dann wirkt, wenn die einzelnen Individuen von den Entscheidungen der anderen beeinflusst werden. So ist es für den Erfolg der Schwarmintelligenz besonders wichtig, dass jeder Entscheider im Schwarm unabhängig von den anderen Schwarmmitgliedern wählen kann.