Assistenzsysteme sind digitale Systeme oder Softwarelösungen, die Menschen bei der Ausführung von Aufgaben unterstützen – sei es durch Information, Automatisierung oder Entscheidungsunterstützung. Sie können regelbasiert arbeiten oder auf Verfahren der Künstlichen Intelligenz basieren. Ziel ist es, Prozesse sicherer, schneller oder effizienter zu machen – ohne den Menschen vollständig zu ersetzen.
Bei der Entwicklung von Assistenzsystemen unterscheidet man in der Regel zwischen drei methodischen Ansätzen:
Je komplexer die Einsatzumgebung eines Assistenzsystems ist – etwa in der Industrie 4.0, Medizin oder Luftfahrt –, desto wichtiger wird der Einsatz von lernfähigen Methoden wie Maschinellem Lernen und Deep Learning. Diese ermöglichen es Systemen, sich auch ohne explizite Programmierung an neue Situationen anzupassen.
Tipp:
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Assistenzsysteme kommen in immer mehr Bereichen zum Einsatz – von der Produktion über Mobilität und Logistik bis hin zur Medizin, Pflege und Verwaltung. Beispiele sind:
In der industriellen Produktion tragen Assistenzsysteme dazu bei, Prozesse effizienter zu gestalten, Fehler zu reduzieren und Arbeitsplätze sicherer zu machen. Moderne Systeme sind oft vernetzt, mit Sensorik ausgestattet und in der Lage, Echtzeitdaten zu verarbeiten. Lernende Systeme verbessern sich kontinuierlich durch neue Daten – entweder lokal oder über verteilte Systeme.
Wichtig bleibt: Assistenzsysteme sollen den Menschen unterstützen – nicht ersetzen. Ziel ist eine sinnvolle Mensch-Maschine-Kollaboration, in der Technologie repetitive, komplexe oder belastende Aufgaben übernimmt, während Menschen ihre Stärken wie Urteilskraft, Kreativität und Empathie einbringen.