Kognitives Computing – Kurze Begriffserklärung

Kognitives Computing (Cognitive Computing, CC) ist ein Oberbegriff für Technologien, die Elemente der Künstlichen Intelligenz und der Verarbeitung von Signalen aufweisen. Cognitive Computing wird oft als bloßes Buzzword ohne scharfe Definitionsgrenzen kritisiert. Es hat sich aber als Begriff für das Prinzip der Vernetzung von KI-Systemen und der Mensch-Computer-Kommunikation inzwischen etabliert.

Kognitives Computing für Assistenzsysteme

Der Einsatzbereich von Kognitivem Computing liegt vor allem in der Unterstützung von Experten durch Assistenzsysteme. Dank ständiger Fortentwicklung und Maschinelles Lernen können diese Systeme selbst Expertenstatus erlangen. Die Vorteile sind offensichtlich:

  • Kognitives Computing ist durch Maschinelles Lernen sehr anpassungsfähig. Kognitive Systeme benötigen dabei tendenziell weniger menschliche Aufsicht.
  • Durch das kognitive Element werden Interaktionen in natürlicher Sprache möglich, die eine effektive Interaktion zwischen Mensch und Maschine fördern.

So erhalten zum Beispiel Ärzte durch einfache Anweisungen an CC-Systeme in Sekundenschnelle Informationen, die für eine bestimmte Therapie-Entscheidung notwendig sind.

Kognitives Computing – ein umstrittener Begriff

Cognitive Computing wird vor allem im Marketing offensiv zu Werbezwecken eingesetzt – nicht immer ganz korrekt. IT-Kritiker bemängeln die Unschärfe des Begriffs. Andererseits bezeichnet CC eine komplexe Architektur, die verschiedene KI-Systeme nutzt, deren gegenseitige Kommunikation unterstützt und letztlich der Interaktion zwischen Mensch und Maschine dient.

Kognitives Computing steht vor allem für das Prinzip, mithilfe von Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen, Deep Learning und Big Data neue Systeme zu entwickeln, die selbstständig lernen, ohne auf bestimmte Problemlösungen hin programmiert zu sein. Dabei sind diese Systeme zusätzlich in der Lage, in Echtzeit mit ihrem Umfeld zu kommunizieren, daraus zu lernen und ständig besser zu werden.