Maschinelles Lernen – Kurzerklärung

Machine Learning (Maschinelles Lernen, ML) ist ein Teilbereich der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Im Zentrum steht die Idee, dass Algorithmen aus Daten lernen und ihre Ergebnisse im Laufe der Zeit verbessern. In der Praxis werden «Maschinelles Lernen» und «Künstliche Intelligenz» oft synonym verwendet, auch wenn sie nicht identisch sind.

Maschinelles Lernen, Artificial Intelligence und Deep Learning – Was ist Was?

Im digitalen Kontext tauchen häufig drei Begriffe auf, die eng miteinander verwoben sind:

  • Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) ist der Überbegriff für Systeme, die Aufgaben übernehmen, für die normalerweise menschliche Intelligenz notwendig wäre.
  • Machine Learning ist eine Methode, mit der KI‑Systeme lernen, Muster zu erkennen und Aufgaben ohne explizite Programmierung zu lösen.
  • Deep Learning ist ein Teilbereich des Machine Learning, der auf neuronalen Netzwerken mit mehreren Schichten basiert und besonders gut für große Datenmengen geeignet ist.

Vereinfacht gesagt: KI ist das Ziel, ML ist ein Weg dorthin, und Deep Learning ist eine spezialisierte Technik innerhalb dieses Weges.

Wie funktioniert Machine Learning?

Ein klassisches Beispiel aus dem Alltag:

  1. Beispielhafte Daten werden dem System gezeigt (input).
  2. Das System überprüft seine Rückmeldungen über korrekt oder falsch gelernte Zuordnungen (feedback).
  3. Der Algorithmus passt sich an, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Während ein klassischer Algorithmus Regeln fest programmiert übernimmt, verbessert sich ein ML‑Modell fortlaufend anhand der Daten und Rückmeldungen.

Je mehr, desto besser: Daten für Machine Learning

Maschinelles Lernen benötigt Daten als Trainingsbasis. Je komplexer die Aufgabe, desto größer sollte der Datensatz sein. Daten werden z. B. so genutzt:

  • Bilder zeigen Objekte, und der Algorithmus lernt, diese zu unterscheiden.
  • Menschen geben Rückmeldungen, ob Entscheidungen korrekt sind.
  • Die Maschine passt ihre internen Parameter entsprechend an.

Für realistische und anspruchsvolle Anwendungen – etwa selbstfahrende Autos – müssen sehr große Mengen an qualitativ hochwertigen Trainingsdaten verarbeitet werden.

Tipp:

Hochwertige und gut annotierte Trainingsdaten sind die Grundlage leistungsfähiger Machine Learning‑Modelle. KI‑Trainingsdaten von clickworker helfen dabei, Modelle robuster und genauer zu machen – egal ob Bilder, Text, Audio oder Multimodal‑Daten gefragt sind.

KI‑Trainingsdaten

Machine Learning in der Praxis

Maschinelles Lernen wird heute in vielen Bereichen eingesetzt:

  • Bilderkennung und Klassifikation
  • Spam‑ und Betrugserkennung
  • Prognosen für Märkte oder Nachfrage
  • Textklassifikation und Sprachverarbeitung
  • Optimierung logistischer und industrieller Prozesse

Ein Beispiel: In der Autonomie hilft ML‑Training mit realen Verkehrsdaten, um Fahrzeuge sicherer zu machen. In der Logistik werden ML‑Modelle genutzt, um optimale Routen zu berechnen oder Engpässe frühzeitig zu erkennen.

Machine Learning im Marketing

Unternehmen nutzen ML zur Vorhersage von Kundenverhalten, Personalisierung von Angeboten und zur Conversion‑Optimierung. Adaptive Systeme analysieren Benutzerverhalten und schlagen in Echtzeit optimierte Varianten – z. B. A/B‑Tests von Landingpages oder Produktseiten – vor.

Machine Learning – Wie geht es weiter?

Machine Learning wird in Zukunft in immer mehr Bereichen Anwendung finden. Da ML eigenständig Muster erkennt, die dem Menschen verborgen bleiben, erschließen sich neue Einsatzmöglichkeiten, z. B. in Medizin, Automatisierung, Finance oder Content‑Generierung. Unternehmen tun gut daran, Machine Learning frühzeitig zu testen und zu implementieren, um zukunftsfähig zu bleiben.

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