Robotic Process Automation (RPA) bezeichnet die Nutzung von Software‑Bots, um wiederkehrende und regelbasierte Aufgaben zu automatisieren. Im Gegensatz zu physischen Robotern handelt es sich bei RPA um virtuelle Arbeitskräfte, die auf bestehenden Systemen agieren und menschliche Interaktionen nachahmen können – zum Beispiel Klicks, Dateneingaben oder einfache logische Entscheidungen.
RPA nutzt Software‑Bots, um regelbasierte, strukturierte Aufgaben innerhalb von Geschäftsanwendungen zu automatisieren. Diese „Bots“ arbeiten innerhalb der vorhandenen IT‑Landschaft und führen Aktivitäten im Front‑ oder Backend aus, ohne dass tiefgehende Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Video: Einführung in RPA
RPA‑Bots werden so konfiguriert, dass sie Aufgaben ausführen, die ein Mensch sonst manuell erledigen würde. Dazu greifen sie auf vorhandene Anwendungen zu, lesen Informationen aus, treffen auf Basis von Regeln Entscheidungen und führen Aktionen entsprechend aus.
Für RPA sind vor allem strukturierte Daten wichtig, da unstrukturierte Informationen (z. B. Freitext) zusätzliche Intelligenz erfordern, die über klassische RPA hinausgeht.
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APIs (Application Programming Interfaces) sind standardisierte Schnittstellen, über die Systeme direkt miteinander kommunizieren. APIs sind ideal, wenn Systeme daten‑ oder funktionsseitig integriert werden sollen.
Im Unterschied dazu funktioniert RPA eher „oben auf“ bestehenden Anwendungen: Bots imitieren Benutzeraktionen, ohne tiefe Integration. RPA kann schnell implementiert werden, ist aber weniger flexibel als APIs, wenn sich Prozesse oder Systeme ändern.
Wichtig: RPA ist **keine echte KI** – es führt vorgegebene Regeln aus und besitzt keine autonome Lernfähigkeit. Änderungen am Prozess müssen manuell nachkonfiguriert werden.
RPA eignet sich besonders für klar definierte, regelbasierte Workflows mit strukturierten Daten:
RPA entwickelt sich weiter: Durch Künstliche Intelligenz, Machine Learning und NLP werden Bots in Zukunft nicht nur regelbasiert arbeiten, sondern auch zunehmend unstrukturierte Informationen verarbeiten, aus Erfahrungen lernen und Prozesse adaptiv optimieren – ganz ohne manuelle Nachkonfiguration. So können Unternehmen 24/7 produktiv arbeiten und schneller auf Veränderungen reagieren.
RPA kann Daten in vielen Anwendungen automatisieren und integrieren – lokal oder in der Cloud – solange sie über eine Benutzeroberfläche oder Schnittstelle verfügen.