Mobiles Crowdsourcing mit clickworker.com

03.09.2013

Mit dem Smartphone Geld verdienen; geht das eigentlich wirklich? Tatsächlich kann man auch bei clickworker.com seit einiger Zeit kleine Aufträge mit dem Smartphone bearbeiten.

Um Clickworkern die Arbeit an Mobile Crowdsourcing-Projekten auf Ihren Smartphones zu ermöglichen, haben wir eine Crowdsourcing-App entwickelt, mit deren Hilfe man Fotos von Örtlichkeiten (POIs -Points of Interests) hochladen kann, die man mit dem Smartphone gemacht hat.

So kann man zum Beispiel den Auftrag erhalten, von mehreren Geschäften auf einer Einkaufsstraße Fotos zu machen.

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Voraussetzungen

Clickworker können die Aufträge erledigen, wenn sie ein Smartphone (Android oder iOS) mit Kamera und GPS besitzen und in einer der Städte wohnen, in der momentan nach POIs gesucht wird. Und natürlich muss man auch die App installieren.

Bisher gibt es die App nur auf Deutsch, aber je nach Auftragslage könnte sie in Zukunft weltweit verfügbar sein. So können unsere Clickworker unterwegs arbeiten und unsere Kunden überall Daten erstellen oder verifizieren lassen.


Verfügbarkeit

Das aktuelle Projekt ist für Clickworker aus München, Stuttgart, Nürnberg, Magdeburg, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf, Potsdam und Köln verfügbar. Der Token und damit auch der Zugang zur App werden erst dann zugeteilt, wenn das Projekt im Workplace angenommen wurde. Für alle Clickworker, die aus anderen Städten oder Ländern kommen, hat die App aktuell noch keinen Nutzen. Sobald sich das ändert, werden weitere Informationen nachgereicht.


Projektaufbau

Ein Auftragspaket besteht aus 4-10 Orten, die alle im gleichen Gebiet liegen, so dass man mehrere Locations schnell hintereinander bearbeiten kann. Bezahlt wird natürlich pro Location und nicht pro Paket.

Auch, wenn es einen gesuchten Laden gar nicht mehr gibt. In dem Fall schickt man einfach trotzdem ein Foto und fügt einen passenden Kommentar an.


Einsatzbereiche

Die App kann potentiell für viele verschiedene Aufträge eingesetzt werden. Hier sind einige Beispiele für mögliche Einsatzbereiche:

• Öffentliche Locations ausfindig machen

• POIs suchen, zum Beispiel Restaurants oder Kinos und dann fotografieren

• Fotos von Lokalen

• Fotos von Speisekarten

• Fotos von Geschäften und Gebäuden

• Fotos von Schaufenstern und Produktplatzierungen

• Fotos von Sehenswürdigkeiten

• Datenverifizierungen vor Ort wie zum Beispiel Adressen und Geokoordinaten

• Qualitäts- und Servicetests vor Ort



Um euch einen Eindruck aus erster Hand zu geben, haben wir ein kurzes E-mail-Interview mit einer Clickworkerin gemacht, die die App bereits ausprobiert hatte.

    CW: War die Installation der App einfach? Und wie lange hat sie gedauert?

    Julia: Die Installation der App ist simpel und funktioniert wie bei jeder anderen App auch. Die Installation hat maximal 5 Minuten gedauert. (Anmerkung der Redaktion: Man muss auf seine Freischaltung und die Zuweisung des Pakets warten)

    CW: Wie viele Einzelaufträge hatten die Auftragspakete?

    Julia: Es waren circa 4-10 Locations pro Paket.

    CW: Wie lange hat ein Auftrag gedauert?

    Julia: Ich habe so ungefähr 10-20 min pro Location gebraucht.

    CW: Lagen die Locations nah beieinander?

    Julia: Ja, sie lagen alle in einem Radius von etwa 2 km.

    CW: Wie lange hast du durchschnittlich gebraucht, um alle Aufträge eines Paketes zu erledigen?

    Julia: Kommt darauf an, etwa 2 Stunden, je nach Paketumfang.

    CW: Waren viele Locations dabei, die gar nicht mehr existierten? Wenn ja, wie hat es mit der Bezahlung für diese geklappt?

    Julia: Ja, hin und wieder waren Locations nicht mehr vorhanden oder geschlossen. Man muss dies nur kommentieren und ein „Beweisfoto“ erstellen, dann werden diese Locations ganz normal vergütet.

    CW: Worauf muss man beim Arbeiten mit der Clickworker-App achten?

    Julia: Man sollte darauf achten, dass keine Leute im Bild sind. Das heißt, dass man vielleicht nicht zu Rush-Hour-Zeiten losziehen sollte. Außerdem sollte man natürlich im Hellen gehen, dann werden die Fotos auf jeden Fall besser.

    CW: Würdest du wieder mit der App arbeiten?

    Julia: Ja, ich würde wieder mit der App arbeiten! Geld beim Spazierengehen zu verdienen ist ja nicht gerade das schlechteste.